Formel 1: Großer Preis von China 2015 - Vorschau.

Die Formel 1-Weltmeisterschaft geht beim Großen Preis von China in ihre dritte Runde.

  • Formel 1: Großer Preis von China 2015 – Vorschau.

  • Lieblingsort.

    Lewis Hamilton: „Malaysia war ein hartes Wochenende. Das ist es angesichts der Hitze immer. Aber mit Problemen am Auto am Freitag, Regen während des Qualifyings am Samstag und einem Rennen, das für uns am Sonntag nicht nach Plan verlaufen ist, war es diesmal besonders schwierig. Letztendlich haben wir die bestmöglichen Entscheidungen getroffen. Es gibt jedoch stets Raum für Verbesserungen. Deshalb haben wir hart daran gearbeitet, um alles für das kommende Rennen in China zu analysieren. Shanghai ist einer meiner Lieblingsorte – ganz einfach wegen der Fans. Ich weiß nicht wie sie es machen, aber sobald wir am Flughafen landen, wissen sie, dass wir hier sind. Diese Unterstützung ist wirklich unglaublich.

    Die Strecke bietet andere Herausforderungen als der Albert Park und Sepang. Ich mag den Kurs jedoch sehr. Er liegt meinem Fahrstil sehr gut. Im vergangenen Jahr habe ich das Rennen gewonnen. Insgesamt stand ich dort nur zwei Mal nicht auf dem Podium. Mein Ziel lautet, darauf aufzubauen und wieder an die Spitze zu gelangen.“

    Starkes Wochenende.

    Nico Rosberg: „Das zurückliegende Rennwochenende verlief für mich nicht besonders toll. Ich habe meine Runde im Qualifying nicht zusammenbekommen und verlor dann im Rennen Zeit in der Box. Das erschwerte es mir, zurückzuschlagen und Lewis einzuholen. Wir haben daraus definitiv einige Lehren gezogen. Jetzt ist es in China an der Zeit, das auf der Strecke umzusetzen. Shanghai ist eine großartige Strecke für mich. Dort habe ich 2012, in meiner dritten Saison mit den Silberpfeilen, meine erste Pole und meinen ersten Sieg geholt. Es war kein perfekter Start in mein sechstes Jahr mit dem Team, aber ich bin fest entschlossen, dass an diesem Wochenende umzukehren. Mein Teamkollege wird das natürlich anders sehen, ebenso wie mein Landsmann in dem roten Auto, da bin ich mir sicher. Aber diese Strecke hat mir schon immer gut gelegen. Deswegen habe ich mir dort ein starkes Wochenende vorgenommen.“

    Gutes Pflaster.

    Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Wir hatten nach Malaysia einiges, worüber wir nachdenken mussten. Es mag ein gutes Ergebnis für den Sport gewesen sein, aber für uns stellte es einen Weckruf dar. So etwas darf man sich nicht oft leisten. Obwohl wir zwei Fahrer auf dem Podium hatten, haben wir uns jedes Gebiet ganz genau angeschaut, auf dem wir besser hätten sein können. Unsere Gegner haben sich gesteigert und jetzt müssen wir das ebenfalls schaffen. Wir betonen bereits seit Melbourne, dass wir die gesamte Saison lang einen Kampf um beide WM-Titel erwarten. Dafür müssen wir jede Gelegenheit nutzen. Die nächste Chance dazu erhalten wir in China – auf einer Strecke, die für das Team in der Vergangenheit ein gutes Pflaster gewesen ist. Lewis weist dort eine großartige Bilanz auf und Nico wurde dort in den Kreis der Sieger aufgenommen. Wir haben alle Werkzeuge zur Verfügung. Jetzt müssen wir an diesem Wochenende das Beste daraus machen.“

    Ernsthafte Konkurrenz.

    Paddy Lowe, Executive Director (Technical): „Wie nach jedem Rennen haben wir das Wochenende in Sepang ausführlich analysiert, um Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. Die größte Schwäche war unser Umgang mit den Reifen auf den Long Runs. Dazu haben die selbst für malaysische Standards außerordentlich hohen Streckentemperaturen beigetragen. Dennoch ist es entscheidend, ein Auto zu haben, das auf allen Strecken und bei allen Bedingungen funktioniert. Daran müssen wir arbeiten. China stellt eine andere Herausforderung dar. Die Temperaturen können dort von Jahr zu Jahr dramatisch variieren. Im Allgemeinen sind sie allerdings recht niedrig. Im Gegensatz zu Sepang liegt das Augenmerk hier auch auf der Vorderachse. Es gibt eine gute Mischung aus Kurven und langen Geraden. Demnach wird es interessant sein zu sehen, wie die unterschiedlichen Autos mit einer erneut anderen Streckencharakteristik zurechtkommen.

    Es ist jetzt deutlicher denn je, dass wir im Kampf um die Weltmeisterschaft ernsthafte Konkurrenz haben. Aus diesem Grund werden wir mit Volldampf an Performance-Verbesserungen arbeiten. Für Shanghai haben wir eine Reihe an neuen Aerodynamik-Entwicklungen mit denen wir im Vergleich zu Malaysia eine verbesserte Performance anpeilen.“

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