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Formel 1: Großer Preis von Österreich 2016 – Vorschau.

Die Formel 1-Saison 2016 geht beim Großen Preis von Österreich in Spielberg in ihre neunte Runde.

Gute Herausforderung.

Lewis Hamilton: „In Baku ging es fantastisch los, aber leider hat es an diesem Wochenende einfach nicht sollen sein. Es ist sehr schade, dass ich nicht richtig im Rennen war. Es bringt jedoch nichts, über „hätte, wäre, wenn“ zu philosophieren. Ich habe es abgehakt, nehme die Punkte mit und greife wieder an. In Spielberg erwartet uns ein Kurs alter Schule. Die Strecke ist schnell und besitzt einen guten Fluss. Überholen ist schwierig, aber es gibt Stellen, an denen man etwas anderes versuchen kann. Das ergibt eine gute Herausforderung. Ein Startplatz an der Spitze ist dort definitiv von Vorteil. Deshalb muss ich es im Qualifying wieder hinbekommen und besser abschneiden als beim letzten Mal.

Österreich ist ein wundervolles Land, das ich gerne besuche. Es wäre also großartig, dort zu gewinnen und einen Haken dahinter zu setzen. Wie immer ist genau das mein Ziel. Warten wir ab, wie es läuft.“

Das beste Paket.

Nico Rosberg: „Baku war ein gutes Wochenende für mich. Ich fühlte mich im Auto pudelwohl. Das stimmt mich für die anstehenden Rennen optimistisch. Als nächstes geht es nach Österreich. Dort waren wir in den vergangenen zwei Jahren richtig stark. Besonders hart wird es gegen die Williams, die uns dort in der Vergangenheit schon unter Druck gesetzt haben. Dennoch glaube ich, dass unser Silberpfeil noch immer das beste Paket im Feld besitzt. Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, was wir damit in Spielberg leisten können. Es ist immer etwas Besonderes, wenn man in zwei Rennen auf einer Strecke zweimal gewonnen hat. Aber es wäre natürlich noch besser, wenn ich daraus drei Siege in drei Rennen machen könnte. Der Weg bis zur ersten Kurve ist relativ kurz. Bei den Starts und in den ersten Kurven war ich bislang in dieser Saison recht stark. Wenn ich im Qualifying gut abschneide, habe ich also eine gute Chance auf ein Spitzenergebnis. Ich freue mich sehr auf das Wochenende.“

Fehler eliminieren.

Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Wir haben unser Potential in Baku leider nicht ausgeschöpft. Auf einigen Strecken scheinen wir es von Anfang an auf den Punkt genau hinzubekommen. Diese Strecke lag unserem Auto mit Blick auf die Power Unit und die aerodynamische Effizienz sehr gut. Entsprechend waren wir hinterher leicht enttäuscht. Dennoch gab es viel Positives. Unser Paket ist weiterhin mehr als nur konkurrenzfähig und wir haben gesehen, dass beide Fahrer bis ans Limit pushen – manchmal sogar darüber hinaus. Genau das wünschen wir uns von ihnen. Nach den Erfolgen der letzten Zeit wäre es einfach, selbstgefällig zu werden oder den Fuß vom Gas zu nehmen. Aber sie treiben sich und das Team gegenseitig an. Uns ist klar, dass dies manchmal in schwierigen Wochenenden mündet. Aber das ist gut für uns und den Sport. Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, die kleinen Fehler zu eliminieren, die uns hier und da Punkte gekostet haben.

Wir müssen in allen Bereichen am Anschlag agieren, um die wachsende Konkurrenz im Kampf um die Spitze in Schach zu halten. Force India war zuletzt sehr stark, Williams ist in Spielberg immer schnell und natürlich sind Ferrari und Red Bull stets gefährlich – besonders beim Heimrennen der Letztgenannten. Uns sollte ein spannendes Wochenende bevorstehen.“

Aufregendes Wochenende.

Paddy Lowe, Executive Director (Technical): „Spielberg ist ein ganz anderer Typ Strecke als die zurückliegenden drei Kurse. Diese waren alle Straßen- oder halbe Stadtkurse mit hauptsächlich langsamen Kurven. In Österreich erwartet uns hingegen eine permanente Rennstrecke mit vielen Höhenunterschieden und einer kurzen Runde mit nur neun Kurven, die jedoch verschiedene Geschwindigkeiten aufweisen. Die kurze Rundenzeit sorgt für ein aufregendes Wochenende am Kommandostand – ganz besonders während der Qualifikation. Die Rundenzeiten liegen nur knapp über einer Minute. Dadurch kann die Strecke schnell überfüllt sein. Dann heißt es, sehr schnelle Entscheidungen zu treffen. Der Kurs wurde für dieses Jahr komplett neu asphaltiert. Dadurch soll die Strecke unseren Informationen zufolge extrem glatt sein. Das dürfte dazu führen, dass die Reifen dort ganz anders funktionieren. Zudem stehen uns an diesem Wochenende die weichsten verfügbaren Reifenmischungen zur Auswahl. Dadurch könnte die Pole-Zeit durchaus im Bereich des Rundenrekords liegen. Seit der Rückkehr in den Rennkalender 2014 waren wir auf dieser Strecke immer sehr stark. Diese Serie möchten wir fortsetzen. Allerdings haben wir bislang in dieser Saison starke Performance-Unterschiede zwischen den Teams auf unterschiedlichen Streckentypen gesehen. Das machte es recht unvorhersehbar. Deshalb müssen wir sicherstellen, dass wir bestmöglich vorbereitet sind.“

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