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Daimler Business Innovation – Ein Blick hinter die Kulissen, Teil 1.

Hinter die Kulissen geschaut.

Vor einigen Jahren erkannte die Daimler AG immer stärker, dass sich mehr und mehr neue Geschäftsfelder auftun, die das bisherige Kerngeschäft sinnvoll ergänzen könnten. Doch wie können neue Geschäftsfelder frühzeitig erkannt werden und in Ideen und Projekte überführt werden? Seit 2007 lautet die Antwort bei der Daimler AG: Business Innovation, ein eigenes Lab für neue Geschäftsmodelle.

Im Unternehmen nimmt diese „Keimzelle für innovative Ideen“ eine besondere Stellung ein. Nicht nur wird das Denken „outside the box“ dort groß geschrieben, auch die Struktur des international agierenden Teams unterscheidet sich vom restlichen Konzern.

Die Daimler Ideenschmiede hautnah.

Aber schauen wir noch einmal genauer: Wie ist man „professionell anders“? Eine wesentliche Aufgabe von Daimler Business Innovation ist es, Trends frühzeitig zu erkennen und daraus potentielle neue Geschäftsmodelle abzuleiten. Dazu bedarf es nicht nur dem berühmten Kuss der Muse, sondern vor allem einiger Grundvoraussetzungen, wie etwa ein sehr breit aufgestelltes Team, das möglichst viel Wissen aus unterschiedlichen Spezialgebieten einbringen kann. Mitarbeiter von Business Innovation werden also nicht immer fest einem Thema zugeordnet, sondern sie wechseln nach Themenfeldern, um ihre jeweiligen Kenntnisse am effektivsten einbringen zu können.

Natürlich gilt es auch, das Ohr immer am Puls der Zeit zu haben. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Insgesamt fünf Büros in Deutschland, den USA, China, Brasilien und Argentinien arbeiten eng vernetzt zusammen.

Innovation ist überall.

Doch das ist nicht alles. Innovative Ideen finden sich natürlich nicht nur in dem dafür bereit gestellten Team, sondern überall im Unternehmen – und auch außerhalb. So werden zum Beispiel konkrete Problemstellungen an Mitarbeiter des gesamten Konzerns herangetragen mit dem Ziel, die passende Expertise im Unternehmen zu finden. Auch der Digital Life Day erweist sich immer wieder als effektiver Weg, um den Ideen der Mitarbeiter eine Plattform zu bieten. Was beim DLD intern geschieht, passiert beim Startupbootcamp mit externen Innovationsbegeisterten, sodass Business Innovation sich hier in den letzten Jahren als Sponsor und Mentor engagiert hat.

Bei so viel Input und einer Welt, die sich im stetigen Wandel befindet, gilt es, flexibel zu bleiben. Diese Flexibilität ist bei Business Innovation auch in den Strukturen und Prozessen gegeben, zum Beispiel durch flache Hierarchien. Nur so wird jedes Projekt erfolgreich gemanaged.

Von der Idee bis zur Umsetzung.

Ideen gibt es viele, doch natürlich können nicht alle verfolgt werden. Ausschlaggebendes Kriterium ist die sinnvolle Ergänzung des Kerngeschäfts – und natürlich das Interesse der Kunden. Ein Projekt, das wie kein anderes für den Erfolg von Business Innovation steht, ist car2go. Aus der ersten Idee eines Carsharing-Services wurde alsbald ein Projekt, das möglichst schnell in einem aussagekräftigen Umfeld getestet wurde. Und dass diese Tests sich als äußerst zufriedenstellend bewährten, dürfte kein Geheimnis sein, kennt man den unterdessen internationalen Erfolg des Projekts. Und hätte die Idee nicht gezündet? Auch das kommt vor und dann heißt es: Bremse ziehen und nicht wider besseren Wissens ein Projekt ohne Potential auf die Straße bringen, wie auch zahlreiche Beispiele belegen.

Ausblick Teil 2: „Und was hat Business Innovation noch gemacht?“ Natürlich ist Business Innovation viel mehr als nur car2go. Im nächsten Teil berichtet Wilfried Steffen, Leiter Business Innovation bei der Daimler AG, welche Projekte seit 2011 unter seiner Führung aus der Ideenschmiede entstanden sind.

Dieser Artikel wurde von Business Innovation veröffentlicht, Daimlers Lab für innovative Geschäftsmodelle. Folge Business Innovation auf Twitter und Instagram oder diskutiere mit uns im Business Innovation Forum.

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