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Wer Quali kann, kann Quali lehren.

Training und Qualifikation als Business Modell.

Von Mercedes-Benz lernen.

Das Bässte oder nicht’s – wenn hier schon Schreibfehler auftauchen, läuft der Kunde kopfschüttelnd weiter. Und wenn unten am Band mit Akkuschraubern Lasertag-Shooter simuliert werden, kann auch nichts Vernünftiges dabei rauskommen. Sehr gute Autos baut man nur mit sehr gut ausgebildeten Menschen – ein Fachwissen, das Mercedes-Benz sehr erfolgreich an seine Mitarbeiter weitergibt. Doch ist es nicht sogar denkbar, dieses Wissen auch außerhalb des Unternehmens zu nutzen? Daimler Business Innovation beschäftigt sich seit Jahren mit dem Feld der Wissensvermittlung und sucht – sehr erfolgreich – Wege, diese Expertise zu einem eigenen Geschäftsfeld zu machen.

Beispielsweise bietet die „Daimler Complicance Akademie“ seit drei Jahre praxisorientierte Seminare für Compliance-Verantwortliche anderer Unternehmen, in denen aktuelle Themen und interaktive Fallstudien vermittelt werden und alle Beteiligte vom branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch profitieren. Nun wird Wissen auch im Bereich der handwerklichen Aus- und Weiterbildung weitergegeben. In Kooperation mit Mercedes-Benz Türk findet derzeit ein Pilotprojekt statt, um Schulungen und Berufsqualifikationen für Drittunternehmen durchzuführen.

Pilot als Auftakt der erfolgreichen Serie.

Istanbul, gleich nebenan. Mercedes-Benz Türk hat mit seinem Aus- und Weiterbildungszentrum schon einige Pokale abgeräumt und der Markt bietet sich für ein Pilotprojekt des neuen Geschäftsmodells bestens an. Die Jugendarbeitslosigkeit in der Türkei ist hoch, die richtige Qualifikation an den richtigen Stellen einzusetzen ist eine große Herausforderung und das rasante Gesamtwachstum bringt den Bedarf an besserer Bildungsqualität mit sich. Kurz gesagt: Das Interesse von Unternehmen, Top-Trainings einzukaufen und professionell durchführen zu lassen, ist hoch.

Deshalb nicht lange reden, sondern machen: Mit Turkish Airlines (THY) weiß die Daimler AG einen ebenfalls stark wachsenden Partner (und interessierten Kunden) an ihrer Seite für das Pilotprojekt. Aktuell findet in der Türkei eine fachliche Annäherung statt, um die Richtlinien des neuen Partners kennenzulernen. Mit Demo-Trainings für THY wird die Akzeptanz der neuen Methoden getestet. Und direkt vor der Haustür stehen weitere Kunden wie BOSCH, Türk Traktör, Putzmeister, CNH, Aufbauhersteller, sowie weiteren Firmen aus den verschiedensten Sektoren. Im Fokus stehen immer eine qualitativ hochwertige Produktion und eine Professionalisierung der angebotenen Services.

Die Welt ist so rund wie ein Lenkrad.

Aktuell werden 11.000 Menschen von der Daimler AG weltweit weitergebildet, 50 Prozent davon im Ausland, Tendenz stark steigend. Alles wird größer, nicht nur die Autos und die mit den neuen Technologien verbundenen Ansprüche. Die eigenen Mitarbeiter, neue Partner und Zulieferer können – so die Idee –  in weltweiten Lernzentren zu top qualifizierten Fachkräften ausgebildet werden.

In marktpolitisch interessanten Wachstumsregionen profitieren alle von hochqualitativem Bildungsangebot: Arbeitslosigkeit runter, Bildungsniveau rauf, Produk- und Produktionsqualität hoch – win win für alle. Wer will nicht gern von der Marke mit dem Stern weitergebildet werden?

Nicht nur schnacken, auch mal anfassen.

Doch Bildung zu vermitteln will auch gelernt sein und profane Theorie genießt in Zeiten kürzer werdender Aufmerksamkeitsspannen nicht unbedingt den höchsten Stellenwert. Aus diesem Grund werden neuartige Lernsysteme spezifiziert und entwickelt, produziert und auch verkauft. Modular aufgebaute eLearning-Systeme können nicht nur bei Daimler, sondern praktisch in jedem Unternehmen eingesetzt werden. Unabhängig vom Lernniveau ist bei diesen Lernsystemen ein Einstieg in die Materie individuell an verschiedenen Punkten möglich.

Mit Lernhardware zum Anfassen und Lernmaterial zum Begreifen sieht jeder seinen persönlichen Zugang zur Bildung. Klar und deutlich. Auszubildende stehen zusammen vor der gläsernen 1:1 Rohkarosserie einer A-Klasse und fachsimpeln über die sinnvollsten Positionen zum Einschweißen der neuen Seitenversteifungen. Später überprüfen sie ihre Ergebnisse auf der eigenen Lernsoftware, lesen zu Hause in den Fachbüchern oder mit dem iPad die Inhalte noch mal nach und sind ein bisschen stolz. I like – Daumen nach oben.

So geht Auto.

Der potenzielle Marktpreis so eines Lernsystems liegt bei rund einer Viertelmillion Euro. Für die Entwicklung und Konzeptionierung ist ein erfahrener Kooperationspartner mit im Boot. Lernsysteme, die im Wechsel zwischen Simulation, Hardware, Software und eigener Lernkontrolle agieren und verteiltes Lernen ermöglichen, sind morgen state oft he Art. Aber alles Lernen ist nichts ohne „praktischen Aufhänger“. Daimler kann in diese Partnerschaft vor allem die die Handlungsorientierung, das Prozesswissen über die

Abläufe in der täglichen Praxis und die praktische Didaktik mit einbringt. KFZ-Mechatronik wird vom Reißbrett neu, umfassend und zukunftsweisend entwickelt getreu dem Motto „Google.Glass statt rosa Brille“. Die neuen Lernsysteme werden weltweit an andere Unternehmen, Universitäten und Schulen verkauft, lassen sich aber auch in den Bildungszentren der Daimler AG einsetzen. Die Qualität der Marke ist dabei international die exzellente Referenz.

Für Daimler Business Innovation hat sich das Thema „Lernen“ schon seit Jahren als vielfältiges Feld für mögliche Geschäftsmodelle herauskristallisiert – und das Spektrum der möglichen Ansätze ist noch lange nicht erschöpft. Sowohl die Vermittlung von akademischen aber auch handwerklichen Inhalten sind Teil einer langfristigen Strategie über die Ihr im Laufe der nächsten Monate noch mehr erfahren werdet – ganz im Sinne der Wissensvermittlung, direkt hier im Blog!

Abschluss mit Stern.

Und wenn das dann alle haben wollen? Neue Geschäftsmodelle gehen auch gern mal steil durch die Decke, unsere eigenen Erfahrungen im Bereich Aus- und Weiterbildung verkaufen wir gern. Von der Bedarfsanalyse und strukturellen Beratung beim Aufbau eines Lernzentrums über die Vermittlung eines kompetenten Trainers bis hin zu optimal auf den Betrieb zugeschnittenen Lernsystemen steht das Angebot wie eine Eins im Portfolio. Zertifizierungen und Abschlüsse markieren ein weiteres Qualitätsmerkmal und eine Messlatte. Die Unterstützung anderer, fremder Unternehmen beim Aufbau eines eigenen Lernzentrums fällt ebenso in die Daimler’sche Fachkompetenz wie die Wissensvermittlung selbst.

Abschluss mit Stern.

Und wenn das dann alle haben wollen? Neue Geschäftsmodelle gehen auch gern mal steil durch die Decke, unsere eigenen Erfahrungen im Bereich Aus- und Weiterbildung verkaufen wir gern. Von der Bedarfsanalyse und strukturellen Beratung beim Aufbau eines Lernzentrums über die Vermittlung eines kompetenten Trainers bis hin zu optimal auf den Betrieb zugeschnittenen Lernsystemen steht das Angebot wie eine Eins im Portfolio. Zertifizierungen und Abschlüsse markieren ein weiteres Qualitätsmerkmal und eine Messlatte. Die Unterstützung anderer, fremder Unternehmen beim Aufbau eines eigenen Lernzentrums fällt ebenso in die Daimler’sche Fachkompetenz wie die Wissensvermittlung selbst.

Für Daimler Business Innovation hat sich das Thema „Lernen“ schon seit Jahren als vielfältiges Feld für mögliche Geschäftsmodelle herauskristallisiert – und das Spektrum der möglichen Ansätze ist noch lange nicht erschöpft. Sowohl die Vermittlung von akademischen aber auch handwerklichen Inhalten sind Teil einer langfristigen Strategie über die Ihr im Laufe der nächsten Monate noch mehr erfahren werdet – ganz im Sinne der Wissensvermittlung, direkt hier im Blog!

Dieser Artikel wurde von Business Innovation veröffentlicht, Daimlers Lab für innovative Geschäftsmodelle. Folge Business Innovation auf Facebook, Twitter und Instagram oder diskutiere mit uns im Business Innovation Forum.