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Am Puls der Zeit

SUPA.ai: Smarter BH
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Tragbare Hightech-Kleidung wie der smarte BH der New Yorker Professorin Sabine Seymour verhandelt unser Verhältnis zur Technik im Alltag neu.

Die Zukunft? Hängt schon am Kleiderbügel. Die aktuelle Generation vernetzter, smarter „Wearables“ begleitet uns bereits bei vielen Alltagsabenteuern, vom täglichen Pendeln bis zur Skipiste. An vorderster Front dieser Entwicklung: die Professorin und Unternehmerin Sabine Seymour mit ihrer neuen „SUPA-powered“-Kollektion, die statt gängiger Smart Watches, Pulsmesser oder Fitnesstracker auf sogenannte „Disappearables“ setzt. Sensoren, die sich unsichtbar in unsere Kleidung und unser Leben integrieren, wie der Kurzfilm „Alter Ego“ charmant illustriert.

Intelligent integriert.

Die neuen SUPA.ai-Prototypen der vielbeschäftigten New Yorkerin wirken frisch, bunt und fast ein bisschen comichaft, doch unter der markanten Oberfläche dieser Soft-Tech-Produkte warten hochintelligente Module auf ihren Alltagseinsatz: integrierte Sensoren, leitende Farben oder Fasern und sogar gedruckte Schaltkreise überwachen subtil diverse Umweltfaktoren und Körperreaktionen. Und das ist noch nicht alles – neben passiven Messfaktoren können sie bei Bedarf auch aktiv entsprechende Einstellungen anpassen.

SUPA.ai: Prof. Sabine Seymour erklärt die Funktionsweise des smarten BHs
Prof. Sabine Seymour erklärt das SUPA.ai-Interface, das die Daten, die der BH sammelt, auswertet.

Made in New York City.

Wir haben die extrem umtriebige – und ebenso sympathische – Unternehmerin in New York City getroffen, ihrer Heimat und Schaltzentrale. „In New York ist alles möglich – ich hätte SUPA.ai in keiner anderen Stadt gründen können. Gleichzeitig ist New York das perfekte Testfeld, denn hier regiert die Vielfalt: Absolut jeder hier ist anders – allein in der U-Bahn begegnet man allen Kulturen der Welt. Also der ideale Ort, um unseren maßgeschneiderten Service zu testen.“ Und mit New Yorks Facettenreichtum kann SUPAs „digitale Plattform für Kleidung“ locker mithalten. „Stellt euch eine hochpersonalisierte, Lifestyle-fokussierte künstliche Intelligenz vor, die textilbasierte Sensoren mit dem Internet der Dinge zum perfekten Begleiter verschmilzt.“

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Der Life-Coach und Concierge.

Künstliche Intelligenz? Klingt ambitioniert – und auch etwas beängstigend. Was genau sollten wir uns darunter vorstellen?

„SUPA ist quasi dein persönlicher Concierge – diskret und bestens vernetzt. Dank Machine-Learning-Prinzipien lernt SUPA dich und deine Vorlieben blitzschnell kennen, z. B. dass du nur laufen gehst, wenn die Sonne scheint und draußen mindestens 15 Grad sind. Auch deine Ziele und Pläne schneidet die Technik mit – selbst, wenn diese sich mit der Zeit verschieben, vom Winter-Snowboarden zum Sommer-Surfen. SUPA sammelt und interpretiert automatisch sämtliche Informationen, die für dein Wohlbefinden wichtig sind. Und die künstliche Intelligenz sorgt dafür, diese richtig zu interpretieren.“ Nicht sportlich veranlagt? Nicht schlimm: Ob Medizin, Entertainment oder Alltag – überall kann die Technik unterstützend zum Einsatz kommen. Autositze merken so rechtzeitig, wenn wir müde werden, Unterwäsche kann vor Fieber warnen und Computerspiel-Fans freuen sich über den Einsatz ihrer Kleidung als Game-Controller in Augmented-Reality-Situationen.

SUPA.ai: Prof. Sabine Seymour

Vom Fitnessstudio zum Mars.

Grenzenlose Möglichkeiten? Laut Seymour ein realistisches Szenario. Schließlich wurde die Professorin bereits von der NASA eingeladen, um mögliche Einsatzgebiete bei langjährigen Weltraummissionen zu eruieren. „Den Wissenschaftlern fehlen bisher schlicht die Daten für langjährige Weltraumaufenthalte, wie bei einer Reise zum Mars. Es gibt zwar diverse Messergebnisse von unterschiedlichen Sensoren, Logs oder Fitnessgeräten, aber keine nahtlose Dokumentation – die Systeme sind nicht kompatibel. Das ist im Alltag ja ähnlich: Die meisten unserer Geräte, Gadgets und Systeme lassen sich nicht einfach vernetzen. Und genau da setzt unser Mensch-plus-AI-Konzept an.“

Startbereit.

Mit dem ersten Produkt, einem smarten BH (erhältlich ab Frühjahr 2017, die Registrierung läuft auf SUPA.ai), unterstreicht Seymour ihre Rolle als echte Wearables-Pionierin.

Ein kleiner Alltagshelfer? Ein übersinnlicher Mentor? Wie sich Filmemacherin Alexa Karolinski die Zukunft von Wearable Design vorstellt, sieht man im Kurzfilm „Alter Ego“. Mit dabei: die Schauspielerin und Designerin Annabelle Dexter-Jones und die Advanced-Style-Ikone Joyce Carpati als ihr älteres, weiseres und vernetztes Alter Ego.