Leider unterstützt ihre aktuelle Browser-Version nicht alle Technologien dieser Webseite.

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um die Webseite korrekt darstellen und alle Funktionen nutzen zu können.

Foto von einer Illustration
© Allef Vinicius/unsplash.com
Artikel teilen

Glücklich und entspannt arbeiten? Wir haben diese fünf Tipps von Experten an hektischen Tagen ausprobiert und finden, dass sie wirklich helfen.

1. Grinse den Stress weg

Es verändert unseren emotionalen Zustand, selbst wenn wir ein Lächeln nur vortäuschen. US-Psychologen haben nachgewiesen, dass es den Herzschlag verlangsamt und Stress abbaut. Das funktioniert sogar, wenn wir grinsen, ohne uns glücklich zu fühlen. Der Mund sendet in einem solchen Fall Signale an das Gehirn, das mit der Ausschüttung von Glückshormonen reagiert.

Tipp:

Klingt absurd, funktioniert aber: Ein quer zwischen die Mundwinkel geklemmter Stift hilft, die Mimik so zu verändern, dass das Gehirn das Lächel-Signal wahrnimmt. Einfach in stressigen Situationen ausprobieren.

Frau hält eine Wunderkerze in der Hand
© Allef Vinicius/unsplash.com

2. Mach doch mal den Kneiftest

Unsere Gehirnzellen bestehen zu 85 Prozent aus Wasser, eine winzige Dehydrierung reicht aus und unsere Leistungsfähigkeit sinkt messbar: Das Kurzzeitgedächtnis arbeitet schlechter und wir können uns weniger gut konzentrieren. Mehrfach ein Glas Wasser zu trinken hilft also tatsächlich beim Denken. Mach doch mal den Kneiftest: Wenn sich beim Zupfen der Haut am Handrücken eine kleine Falte bildet, ist es Zeit, zu trinken. Die Rosbacher Trinkstudie hat in Studien sogar nachgewiesen, dass der IQ der Probanden um fünf Prozent steigt - durch ausreichendes Trinken beim Frühstück zum Beispiel.

Tipp:

Ideal ist ein Glas Wasser pro Stunde, auch wenn wir keinen Durst verspüren. Experten empfehlen zwei Liter Wasser, das entspricht acht Gläsern pro Tag.

Das Meer bei Sonnenuntergang
© Jeremy Bishop/unsplash.com

3. Trink Tee

Wenn Katzen schnurren, senden sie Alpha-Wellen aus, die auf uns beruhigend wirken. Einen ähnlichen Effekt besitzt Tee trinken. Er enthält neben belebendem Teein die Aminosäure L-Theanin, die jene Alpha-Wellen im Gehirn auslöst. Diese sind wiederum für das Belohnungs-Hormon Dopamin zuständig, das uns entspannt. So ist Tee zugleich der genussvollste Selbstoptimierer: eine perfekte Kombi aus Stresslöser und Euphorisierer.

Tipp:

Steig öfter mal von Kaffee auf Tee um. Die gesündesten Sorten sind grün oder weiß, sie enthalten die meisten Antioxidantien, die im Körper Giftstoffe bekämpfen.

eine Nahaufnahme einer Katzenschnauze
© Kevin Knezic/unsplash.com

4. Spaziere und denke

Vorgemacht hat es schon der Naturforscher Charles Darwin. Er integrierte konsequent Spaziergänge auf seinem Denkpfad in den Arbeitsalltag – dort kamen ihm oft die originellsten Einfälle. Darwin sollte uns gerade heute wieder Vorbild sein, findet Katarina Gospic. Die schwedische Gehirnforscherin zitiert Studien, die belegen, dass uns am Arbeitsplatz die Konzentration fehlt. Im Schnitt werden wir alle elf Minuten gestört, nach jeder Unterbrechung brauchen wir 23 Minuten, um wieder in den Flow zu kommen. Gospic rät, Meetings auch mal außerhalb des Büros abzuhalten, zum Beispiel im Grünen.

Tipp:

Plan doch das nächste Brainstorming mit einem Besuch bei der Eisdiele. Der Spaziergang und die lockende Belohnung wird Kollegen motivieren.

Eis am Stiel in einer Schale mit Beeren
© Shutterstock

5. Mach Urlaub von der E-Mail

Kennst du den Post Holiday Blues? Das ist das melancholische Gefühl, das sich einstellt, wenn wir nach einer Reise wieder am Schreibtisch sitzen. Arbeitspsychologen empfehlen, sich schon kurz nach der Rückkehr Gedanken über den nächsten (kurzen) Urlaub zu machen, der rund sechs bis zehn Wochen später liegen sollte. So wird der Zeitraum bis zur nächsten Auszeit überschaubarer, und man beschäftigt sich bereits mit positiven Gedanken und Bildern, die einen durch den Alltag tragen.

Tipps:

Beginne die Arbeitswoche nach dem Urlaub an einem Mittwoch oder Donnerstag, um nicht gleich wieder fünf Tage durchpowern zu müssen.

Mercedes-Benz macht es Rückkehrern mit einem internen Programm namens „Mail on holiday“ leichter. Urlauber delegieren ihre Mails klar an einen Kollegen, der sich in der Abwesenheit kümmert. In einem Hinweis an den Absender wird deutlich gemacht, dass dieses Schreiben aus dem Postfach des Abwesenden gelöscht wird. Der Urlauber muss nach seiner Rückkehr also nicht Stunden damit verbringen, sich durch Mails zu arbeiten.

Koffer mit Reisezubehör
© Getty Images/iStockphoto