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#allesistdesign – die Bauhaus-Werkschau im Vitra Design Museum

Vitra Design Museum, Frank Gehry, 1989 © Vitra Design Museum © Thomas Dix

Von Mercedes-Benz unterstützt, zeigt das Vitra Design Museum erstmals eine umfassende Präsentation des Bauhaus-Designs.

Wandmalereiwerkstatt, Bauhaus Dessau, 1926, Bauhaus-Universität Weimar, Archiv der Moderne © Fotograf unbekannt

Moderne Wurzeln

1919 gründete Walter Gropius in Weimar das „Staatliche Bauhaus“ – und stellte damit Weichen in Sachen Architektur, Design, Technik und Ergonomie, die bis heute unsere Gesellschaft prägen. Das moderne Designverständnis dieser Schule spiegelt sich nicht nur in selbstverständlichen Alltagsgegenständen – vom Sessel bis zum Eierbecher – sondern bestimmt mit klarer Linie und ebenso klarer Philosophie bis heute unsere Wahrnehmung von Design. Ein zeitlos-moderner Ansatz, der in der Ausstellung „Das Bauhaus #allesistdesign“ sein gelungenes Pendant findet: In den großzügigen Räumlichkeiten des Vitra Design Museums werden ab dem 25. September die Grundprinzipien von Form und Funktion anhand teils nie gezeigter Exponate ausgestellt. In diesem komplexen „Labor der Moderne“ und kreativen Spannungsfeld lässt die Kuratorin Jolanthe Kugler in vier Themengruppen – von Zeitgeist und Wohnen bis Propaganda – Bauhaus-Pioniere wie Marcel Breuer, Lyonel Feininger, Walter Gropius oder Wassily Kandinsky auf aktuelle Künstler und Designer wie Olaf Nicolai, Konstantin Grcic und Hella Jongerius treffen. Durch die Gegenüberstellung historischer Exponate mit modernen Entwürfen wird das Thema Bauhaus unter einer aktuellen Perspektive betrachtet und es wird deutlich, dass sich viele Diskurse im Design früher wie heute überraschend ähnlich sind: Neuartige Materialien und Herstellungsverfahren, die Rolle des Designers in der Gesellschaft und Vorteile vom interdisziplinären Arbeiten – all das bewegt Gestalter bis heute.

1. Wilhelm Wagenfeld, Carl Jakob Jucker, Tischlampe ME 1 /MT 9, 1923/1924, © VG Bild-Kunst Bonn, 2015, 2. Jerszy Seymour, Workshop Chair, 2009, Sammlung Vitra Design Museum, © Jerszy Seymour Design Workshop, 3. Herbert Bayer, Entwurf für einen Multi-Media Messestand (für Regina Zahnpasta), 1924, Nachlass Eckhard Neumann, Sammlung Freese, © VG BildKunst Bonn, 2015

Zukunft gestalten: Bauhaus, Vitra Design Museum und Mercedes-Benz

Interviews mit Persönlichkeiten wie Lord Norman Foster, Mike Meiré oder Boss Womenswear Kreativdirektor Jason Wu, aber auch ausgestellte „Hartz 4-Möbel“, Alltagsartikel für Muji oder Automobildesign von Mercedes-Benz zeigen die schiere Bandbreite des Bauhaus-Einflusses auf. Und unterstreichen damit gleichzeitig die andauernde Relevanz dieser Bewegung: #allesistdesign, hier präzise inszeniert in einem Kontext, der den ästhetischen Anspruch des Gastgebers und Kooperationspartners unterstreicht.

Katalogcover »Das Bauhaus #allesistdesign«, Hrsg. Mateo Kries, Jolanthe Kugler

Grundsätzliche Synergien

Mercedes-Benz ist nicht nur mit einem Exponat vertreten, sondern unterstützt die Ausstellung auch als Global Sponsor. „Das Bauhaus gilt seit jeher als revolutionäres Vorbild in den Bereichen der Kunst, der Architektur und des Design. Wir nehmen die Bauhaus-Idee bis heute als zeitlos und modern wahr, angetrieben vom ständigen Bestreben die Zukunft zu gestalten. Genau diese Reduktion auf das Wesentliche, wie auch das Streben nach Innovationen, verbindet unser Design mit dem Bauhaus-Gedanken“, so Gorden Wagener, Leiter Design Daimler AG.

Key Visual der Ausstellung, Kurt Schmidt mit F.W. Bogler und G. Teltscher, »Das mechanische Ballett«, 1923, Neuinszenierung Theater der Klänge, 2009 © O. Eltinger

Einladung zur Vernissage am 25.09.

Wer bei der Ausstellungseröffnung am Freitag, 25. September 2015 ab 18 Uhr dabei sein möchte, hat Glück und muss nur eine Email an she.mercedes@daimler.com schreiben*. Die ersten 80 Einsendungen stehen auf der Gästeliste und können die Eröffnungsperformance des „Mechanischen Balletts“ (1923) der beiden Bauhausstudenten Kurt Schmidt und Georg Teltscher sehen – eine spannende Mischung aus Design, Musik, Kunst und Theater, die die Grenzen zwischen moderner Musik, Konstruktivismus, Futurismus und Maschinentheater auslotet.

Vitra Design Museum
Charles-Eames-Str. 2
D-79576 Weil am Rhein
www.design-museum.de
26.09.2015 – 28.02.2016

Die Ausstellung wandert im Anschluss weiter nach Bonn und ist dort von April – August 2016 in der Bundeskunsthalle zu sehen.

*Wir werden die zur Teilnahme an der Vernissage überlassenen Daten vertraulich behandeln und nur im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen nutzen. Die durch uns erhoben Daten werden ausschließlich zum Zwecke der Veranstaltung verarbeitet, genutzt und anschließend wieder gelöscht.