Leider unterstützt ihre aktuelle Browser-Version nicht alle Technologien dieser Webseite.

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um die Webseite korrekt darstellen und alle Funktionen nutzen zu können.

Florida Feel

Auf Entdeckungstour mit dem CLA unterwegs nach Key West.

Islamorada, Boca Chica und Rodriguez Key. Die Inselnamen, die einem auf dem Weg nach Key West begegnen, sind erste Vorboten vom karibischen Flair, das nicht weiter von der energiegeladenen Geschäftigkeit Miamis entfernt sein könnte. Ein bisschen mehr als vier Stunden dauert die Fahrt von der Florida-Metropole bis nach Key West, dem südlichsten Punkt der kontinentalen Vereinigten Staaten, und doch fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Von der pulsierenden Großstadt, mit ihren glitzernden Wolkenkratzern, exklusiven Beachclubs und angesagten Galerien, bis zur Inselidylle mit laissez-faire Attitüde ist es für uns im Mercedes-Benz CLA ein Katzensprung.

Über den Overseas Highway, der die einzelnen Inseln der Florida Keys wie die Schnur einer Perlenkette verbindet, geht es in Richtung Süden. Vor uns liegt das türkisfarbene Meer des Golfs von Mexiko, Pelikane kreuzen die Seven Mile Bridge, einem der spektakulärsten Abschnitte der Fahrt. Mit der eklektischen Musikauswahl des lokalen Radiosenders, der ohne Genregrenzen karibische Calypso-Sounds mit Country-Songs und 80er-Jahre-Evergreens mischt, lassen wir das Festland hinter uns. Eine kleine Stärkung nehmen wir auf halber Strecke in der Good Food Conspiracy ein, einem Bio-Imbiss der schon seit den 1970ern Locals und Reisende mit leckeren, selbstgemachten Säften und Snacks versorgt.

In Key West angekommen, erkunden wir die kleinen Straßen der Altstadt, in denen freilaufende Hühner nach Körnern und Touristen nach Unterhaltung suchen. Geografisch gesehen befinden wir uns jetzt näher an Kuba (145 km), als an Miami (240 km), und so fühlt es sich auch an. Eine warme Brise streicht um die historischen Holzhäuser und Möwenschreie erinnern daran, dass der Strand nie wirklich weit entfernt ist. Zum Baden ist der nahegelegene Zachary Taylor Historic State Park empfehlenswert, im seichten Wasser kann man hervorragend schwimmen und schnorcheln.

Die entspannte Atmosphäre von Key West ist es, die Künstler, Kreative und Aussteiger seit Jahrzehnten anlockt – allen voran den berühmtesten Einwohner von Key West: Ernest Hemingway lebte ab 1928 hier. Sein Wohnhaus ist heute eine der berühmtesten Sightseeing-Stopps der Stadt und sein Geist scheint immer noch über die Stadt zu wachen. Große Fische angeln, gutes Essen genießen und nicht zuletzt einen starken Drink auf der Veranda trinken – die Genussformel des Schriftstellers geht hier auch heute noch auf.

01 11

Gegen Abend füllen sich die Straßen der Altstadt. Die Austern-Happy-Hour in der Half Shell Raw Bar ist legendär und perfekt, um einen kleinen Appetizer am frühen Abend einzunehmen. Zum Sonnenuntergang trifft man sich am Mallory Square und zieht anschließend weiter in Richtung Duval Street, der Hauptschlagader des berühmten Nachtlebens von Key West. Hier kann man in den bunt bemalten, viktorianischen Häusern die Kreationen der besten Bartender der Stadt probieren, trifft Leute aus der ganzen Welt oder lässt sich einfach treiben. Ein Zustand, der Tage oder Wochen anhalten kann, bis man wieder ins Auto steigt und, angefüllt mit Geschmäckern, Gerüchen und Eindrücken, in Richtung Norden, in Richtung Realität, fährt.