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Franziska Knuppe: „Ein bisschen Gegenwind tut gut.“

Franziska Knuppe posiert vor einem Mercedes AMG in ihrer Heimatstadt Potsdam
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Franziska Knuppe ziert internationale Modemagazine, ist gut gebuchtes Werbegesicht und arbeitete bereits mit Marken wie Diane von Fürstenberg, Escada und Vivienne Westwood zusammen. Starallüren? Fehlanzeige! Auf der Tour durch Potsdam zeigt uns die sympathische Mercedes-Benz Markenbotschafterin, wie sehr sie Familienmensch geblieben ist.

Als Franziska Knuppe 1997 von Wolfgang Joop im Potsdamer Café Haider entdeckt wird, fällt der Startschuss für eine internationale Modelkarriere. Seitdem jettet die charmante Blondine, die Hotelfachfrau werden wollte, um die ganze Welt und arbeitet mit den Topstars der Branche zusammen. Peter Lindbergh, Karl Lagerfeld und Ellen von Unwerth hatten sie schon vor der Kamera. Dass der Erfolg ihr nie zu Kopf gestiegen ist, verdankt sie auch ihrer Familie, mit der sie schon seit vielen Jahren in Potsdam lebt. Hier hat sich Franziska Knuppe ein Stück Normalität bewahrt. Sie weiß, dass es im Leben auf etwas anderes ankommt als auf den Ruhm im Blitzlichtgewitter.

Frau Knuppe, Sie wurden mit 22 Jahren entdeckt, für die Branche relativ spät. Hatten Sie Sorge, Ihr Alter könnte ein Hindernis sein?

Keine Agentur nimmt dich, wenn sie kein Potenzial in dir sieht. Mein Vorteil ist, dass ich schon immer jünger aussah, als ich tatsächlich bin. Am Anfang meiner Karriere konnte ich einige Jobs nicht machen, weil die Kunden mich optisch zu jung fanden. Letztendlich kommt es darauf an, welchen Eindruck du vermittelst. Das tatsächliche Alter spielt dann eher eine Nebenrolle.

Sie haben eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht und angefangen, Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Wie schwer fiel es, den sicheren Job für das Modeln aufzugeben?

Als das Angebot zur Teilnahme am Elite Model Look Germany kam, dachte ich: Das testest du jetzt einfach mal. Mit dem Abitur und einem Berufsabschluss ist es in Ordnung, für eine Weile zu pausieren. Im Hotelbereich werden Mitarbeiter sowieso händeringend gesucht. Deswegen hatte ich wenig Sorge.

Franziska Knuppe betritt das Museum Barberini in Potsdam

Sie sind Ihrer Heimat Potsdam trotz internationaler Karriere treu geblieben. Welche Rolle spielen Heimat und Familie für Sie?

Meine Familie ist mir sehr wichtig. Gerade in diesem Business braucht es Menschen, die einen auch mal von außen betrachten und ehrlich mit einem sind. Ein bisschen Gegenwind tut gut, das erdet. Mein Mann und ich hatten auch immer den gemeinsamen Wunsch, in der Heimat zu leben. Potsdam ist für mich ein Ruhepol.

Gerade in diesem Business braucht es Menschen, die einen auch mal von außen betrachten und ehrlich mit einem sind. Franziska Knuppe

Haben Sie ein Ritual, um nach Jobs und Reisen wieder anzukommen?

Schon wegen meiner Tochter achte ich darauf, nie länger als eine Woche am Stück weg zu sein. Wenn ich nach Hause komme, muss ich erst einmal alle begrüßen: Hund, Kind, Mann, so ist die Reihenfolge (lacht). Meistens schiebe ich den Koffer beiseite, ziehe etwas Bequemes an und stelle mich an den Herd. Ich koche total gerne, vor allem für meine Familie. Am Tisch sprechen wir über alles, was uns beschäftigt. So kenne ich es auch aus meiner Kindheit. Je älter man wird, desto mehr lernt man, diese gemeinsame Zeit zu schätzen. Das macht Familie aus.

Wie wichtig ist es, sich ein Stück Privatsphäre zu erhalten? Wie gelingt Ihnen das?

Es gab schon immer Prominente, die ihr Privatleben sehr öffentlich halten. Wer so viel von sich preisgibt, zu dem verlieren die Menschen schnell die Distanz. Mir ist meine Privatsphäre wichtig, das klappt ganz gut. Wenn ich mit der Familie unterwegs bin, merke ich zwar, dass ich erkannt werde. Aber ich werde selten angesprochen und wenn, dann auf sehr höfliche Weise. Im Urlaub lag einmal ein Zettel an der Rezeption, in dem ich gebeten wurde, am Ende der Reise ein Autogramm zu geben. Schließlich sei ich privat unterwegs. Wenn das so bleibt, ist alles super.

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Sie sind Mutter einer Tochter. Dürfte sie in Ihre Fußstapfen treten?

Wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind, ja. Ein ordentlicher Schulabschluss ist wichtig. Heute gehen viele junge Mädchen leider anders an die Sache heran. Sie wollen den Job nicht machen, weil sie die Arbeit an sich spannend finden, sondern um berühmt zu werden. Deswegen sind Castingshows so erfolgreich. Dabei kannst du auch ohne das alles als Model gut gebucht sein. Das möchte ich meiner Tochter vermitteln. Wenn sie dann immer noch modeln wollte, hätte sie meine Unterstützung.

Es gab schon immer Prominente, die ihr Privatleben sehr öffentlich halten. Wer so viel von sich preisgibt, zu dem verlieren die Menschen schnell die Distanz. Franziska Knuppe

Charity liegt Ihnen sehr am Herzen. Erzählen Sie uns mehr darüber.

Es ist oft leichter, durch ein prominentes Gesicht auf eine Sache aufmerksam zu machen. Ich nutze meine Bekanntheit gerne für Charity-Projekte. Manche laufen über Jahre, andere nur kurzfristig. Ich achte darauf, nicht zu viel parallel zu machen. Schließlich gehe ich eine Verpflichtung ein und möchte mich wirklich einbringen. Man nimmt so viel für sich selbst mit. Für UNICEF war ich auf den Philippinen und habe Neugeborenenstationen besucht. Das war unheimlich anstrengend, am Ende wusste ich aber genau, wofür ich es gemacht habe.

Franziska Knuppe entspannt sich in einem Potsdamer Park

In Potsdam waren wir mit Ihrem Mercedes-AMG G 63 unterwegs. Welche Verbindung haben Sie zur Marke?

Mein Mann und ich fahren eigentlich schon immer Mercedes-Benz. Die Marke passt einfach zu mir und die Fahrzeuge gehören zu den schönsten und sichersten auf dem Markt. Außerdem ist es toll, dass sich nicht alles nur um Männer dreht. Eine große Käuferschaft sind Frauen, die sich ganz bewusst für ein bestimmtes Auto entscheiden. Dass die Initiative She’s Mercedes zusätzlich den Austausch von Frauen untereinander fördert, gefällt mir sehr. Deshalb bin ich gerne Markenbotschafterin.

Mercedes-AMG G 63: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,8 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 322 g/km.*

Gibt es Pläne, was Sie nach dem Modeln gerne machen würden? Moderieren, schauspielern, schreiben?

Ich glaube nicht, dass es den einen Punkt geben wird, an dem ich bewusst mit dem Modeln aufhöre, um etwas anderes zu machen. Das vermischt sich bei mir schon jetzt alles. Wie mein Facebook-Profil sagt: Ich bin eine Person des öffentlichen Lebens.

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Vielen Dank für das Interview!

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch“ neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.