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Short Trip mit Anja Groeschel

Anja Groeschel: Gründerin des Art Lovers Club.
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Eine Spritztour durch Berlin mit der Gründerin des Art Lovers Club.

Das Motto des 2010 in Berlin gegründeten Art Lovers Club lautet: „We can do things that money can’t buy.“ In einer Zeit, in der der Luxusbegriff immer öfter um einzigartige Erfahrungen und Erlebnisse erweitert wird, trifft ein privater Mitgliedsclub für kunst- und kulturinteressierte Frauen genau ins Schwarze. Der Club ist dank eines engagierten und loyalen Teams auswärts und in Berlin seit Ende 2015 auch in München aktiv, weitere Städte sind für 2017 in Planung.

Neben Atelierbesuchen und Vorträgen bietet der ALC auch Reisen zu hochkarätigen Events rund um den Globus an, und auch Firmen werden unter dem Dach des ALC an die spannende Schnittstelle von Kunst und Industrie herangeführt und betreut. Hinter all dem steckt Anja Groeschel, Kommunikationsexpertin und studierte Kunsthistorikerin. Mit viel Herzblut hat sie einen lebendigen Kosmos geschaffen, in dem es nicht nur um die Kunst an sich, sondern auch um gemeinsame Erfahrungen, Austausch und Vernetzung innerhalb des Clubs und mit beteiligten Institutionen geht. Das kostet viel Energie und Zeit, weswegen Anja Groeschel zum Jahresende gern ein paar Tage verreist, um in Ruhe über das ereignisreiche Jahr zu reflektieren. Vorab wollten wir von ihr während eines She’s Mercedes Short Trip schon mal wissen, wie ihr ganz persönlicher Jahresrückblick aussieht und was sie für 2017 plant.

Sie haben mit der Expansion des Art Lovers Club schon wahnsinnig viel erreicht. Wie sieht ein typischer Tag in Ihrem Leben aus?

Am Morgen brauche ich viel grünen Tee, dabei lese ich alle wichtigen Neuigkeiten aus der Welt und meine Emails. Dann mache ich einen etwas längeren Spaziergang mit dem Hund. Ich sortiere am Tagesanfang, was ich alles erledigen muss, und dann geht es ins Büro. Mittags gehe ich meist wieder eine Runde spazieren und telefoniere währenddessen mit Familie und Freunden. Termine lege ich mir bevorzugt auf früh morgens oder spätnachmittags. Die meisten Abende sind mit Veranstaltungen belegt, die ich geschäftlich wahrnehme.

Welche Höhepunkte haben Sie 2016 beflügelt?

Mein absoluter Höhepunkt war eine dreiwöchige Rundreise in Israel mit meiner Schwester. Ich habe mich in das Land verliebt und sehr viel Inspiration mitgenommen. Mediale Berichterstattung kann einen Ausschnitt der aktuellen Ereignisse aus anderen Ländern liefern, aber vermittelt selten den kulturellen und geschichtlichen Kontext in einer Form, die die Ereignisse wirklich nachvollziehbar macht. Dafür braucht es den persönlichen Austausch mit den Menschen vor Ort.

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Welche persönlichen Ziele möchten Sie 2017 erreichen?

2017 wird sehr viel ruhiger werden. Mir ist es wichtig, wieder mehr Zeit mit Familie, Freunden, Reisen und endlich mit Schreiben zu verbringen. 2016 hat zu einer Veränderung meiner bisherigen Prioritäten geführt. In vielen Bereichen habe ich den Grundstein dafür gelegt, dass ich mich aus einigen operativen Bereichen immer mehr rausnehmen kann.

Danke und alles Gute fürs neue Jahr!