Leider unterstützt ihre aktuelle Browser-Version nicht alle Technologien dieser Webseite.

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um die Webseite korrekt darstellen und alle Funktionen nutzen zu können.

Von der Tragödie zum Triumph

Ballettstar Michaela DePrince hat sich mit Leidenschaft ganz nach oben getanzt.

Von Giselle bis Schwanensee geht im Ballett der Tod oft Hand in Hand mit elfengleicher Schönheit. Im Leben der jungen Tänzerin Michaela DePrince findet sich beides. Geboren in Sierra Leone, das zwischen 1991 und 2002 von einem brutalen Bürgerkrieg zerrissen wurde, ist sie bereits im Alter von drei Jahren Vollwaise. Auch im Waisenhaus geht ihre Leidensgeschichte weiter, denn Michaela hat Vitiligo, eine nicht ansteckende Hautkrankheit, die zu Pigmentstörungen führt. In Michaelas Fall treten die typischen weißen Flecken im Nacken- und Brustbereich auf. Ihr einziger Trost ist der Traum von einer Karriere als Balletttänzerin, den sie hegt, seit sie ein Foto in einer Zeitschrift gesehen hat. Nachdem ein Ehepaar aus New Jersey sie adoptiert hat, setzt sie alles daran, diesen Traum wahr werden zu lassen. Mit 13 Jahren gewinnt sie ein Stipendium für das Sommer-Intensivprogramm des renommierten American Ballet Theater.

Schon im Folgejahr gewinnt sie beim größten Wettbewerb von Nachwuchstänzern, dem Youth America Grand Prix, ein weiteres Stipendium. Schlag auf Schlag geht es nun weiter: 2011 ist sie im preisgekrönten Dokumentarfilm 'First Position' zu sehen und gibt ihr Debüt als Profi-Tänzerin in Johannesburg. “Ich möchte so gut sein, wie es nur irgend geht,“ beschreibt sie ihre Motivation. “Und ich möchte die Art und Weise ändern, wie schwarze Balletttänzer wahrgenommen werden.” Nicht zuletzt will sie eine Schule in Afrika eröffnen, um „den Kindern dort zu zeigen, dass im Leben alles möglich ist.”

Von der Tragödie zum Triumph: Ballettstar Michaela DePrince hat sich mit Leidenschaft ganz nach oben getanzt.