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„Designerin! Das ist doch kein ernstzunehmender Job.“

Sagte ich noch vor ein paar Jahren, als ich als Investment Advisor in Immobilienunternehmen saß. Dabei begann die Geschichte eigentlich so: Als Teenager kam ich nach Berlin und arbeitete neben der Schule bei einem Juwelier. Nach ein paar Jahren entwarf ich meine ersten eigenen Schmuckstücke. Nach Abschluss meiner Ausbildung begann ich jedoch in einer absoluten Männerdomäne zu arbeiten, im Investmentgeschäft. Die Leidenschaft zum Schmuck blieb stets bestehen und ich kreierte weiterhin Einzelstücke für Freunde und Bekannte als Hobby neben meiner Arbeit. Mit der Zeit wurden es immer mehr und ich musste eine Mitarbeiterin einstellen. Ich baute einen Internetshop, reiste an verschiedene Orte um einen Produzenten zu finden und tüftelte an einer neuen Kollektion, die aus erschwinglicheren Edelsteinen bestehen sollte. Dies klappte sehr gut und ich brachte meine neue ready-to-wear-collection LEO MATHILD auf den Markt.

Irgendwann kam der Tag, an dem ich mich entschied meinem Gefühl zu folgen und meine Liebe zum Schmuck zum Hauptberuf zu machen. Ich bin oftmals sehr radikal mit Entscheidungen, also klopfte ich ein paar Stunden später an die Tür meines Chefs und kündigte meinen festen, sehr zahlenlastigen Job. Ich bereue diese Entscheidung keine einzige Sekunde, denn heute arbeiten mein Team und ich im LEO MATHILD Atelier in Charlottenburg an neuen Designs, die wir weltweit verkaufen. Authentisch sein und nur das tun, was sich richtig anfühlt, ist mein absolutes Lebensmotto. Meine Inspirationen sind nach einem Blick auf meine Kollektion meist eindeutig: Art Deco und Bauhaus. Ich mag es, klassische Moderne, Minimalismus und Contemporary zu mischen und den Kontrast, der durch diese Einflüsse entsteht. Hinter jedem Ring steckt ein persönlicher Wert und erinnert mich an das, was ich liebe. Jenes Gefühl möchte ich weitergeben.“

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