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Folge 7

Ein kurzer Abstecher nach Ägypten.

Wenn ich kiten kann bin ich glücklich.

Die letzten Wochen war ich viel unterwegs und durfte wunderschöne Landschaften und Strände erkunden, aber kitetechnisch war es für mich nicht so toll. Aus diesem Grund begleite ich meinen Freund nach Ägypten, wo er zu Gast in einem Kitecamp ist. Es ist schön, wieder nur Shorts und Bikini im Gepäck zu haben und die Windvorhersage für Soma Bay in Ägypten sieht auch super aus. Ich bin die letzten Wochen etwas aus meiner Trainigsroutine gekommen, gerade auf dem Wasser habe ich wenig Zeit verbracht. Nun ist es schön an einem warmen Spot zu sein, wo ich jeden Tag auf das Wasser kann, um Sprünge zu verfeinern und wenn möglich sogar etwas Neues zu lernen.

Mit Power und Speed in einen schönen Raley, dies ist ein Basissprung beim Kiten.

Da ich dieses Jahr beschlossen habe nach drei Jahren nicht mehr an der Freestyle World Tour teilzunehmen, ist es für mich und meinen Freund einfacher mehr Zeit zusammen zu verbringen. Er ist selbst auch professioneller Kitesurfer und gibt uns die Möglichkeit viele Trips zusammen zu machen und gemeinsam zu arbeiten.

Life begins at the end of your comfort zone.

Neale Donald Walsch

Er macht immer die tollen Fotos und Videos, die ihr hier und auf meinen Social Media Kanälen seht. Das heißt, dass wir oft 24/7 zusammen sind und das kann schon einmal zu viel werden. Doch ich denke, in jeder Beziehung gibt es ab und zu Streit und wir meistern diese Aufgabe schon ganz gut. Am Besten ist es, wenn wir so alle 3-4 Tage einmal ein paar Stunden alleine verbringen können. Ich komme immer gerne nach Ägypten zum Trainieren. In nur vier Flugstunden bin ich da, der Wind ist hier sehr zuverlässig und das Wasser ist schön flach. Für die 10 Tage an denen ich hier bin, wohne ich im schönen Palm Royal und der hauseigene Spot Point Break bietet mir einen großen Bereich zum Trainieren.

01 05

Ich reise seit 5 Jahren durch die Welt und dank meinen Sponsoren darf ich mich bereits das vierte Jahr ganz auf das Kitesurfen konzentrieren. Zuerst war es für mich nur eine Auszeit von meinem Job als Brand Manager. Doch nach einem Jahr war mir klar, dass ich nicht mehr zurück in das Büro wollte. Dank meiner Marketing-Kenntnisse und meinen Kontakten, ist es mir gelungen Sponsoren zu finden, damit ich die Freestyle World Tour mitfahren konnte. Bereits im ersten Jahr habe ich den fünften Platz der Weltrangliste erreicht und konnte diesen auch die zwei darauffolgenden Jahre halten. Dieses Jahr habe ich mich neu orientiert. Ich mache bei anderen Events mit, berichte über meine Reisen und arbeite zudem für 20% für meinen Sponsor „Traser Swiss H3 Watches“ als Community Manager. Ich habe keine Angst vor Veränderungen oder mal etwas anders zu machen als Andere. Im Sport sowie beruflich versuche ich immer wieder meine Komfortzone zu verlassen, denn erst da wird es interessant.

Ägypten ist ein Traum für Kitesurfer.