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Folge 5

Mein Kiez.

Berlin Mitte, Lala Berlin © Bella Liederberg

Berlin Mitte ist zwar das Herz der Hauptstadt, aber eigentlich wie ein Dorf.

Diese Woche bin ich mal in der Heimat geblieben. Es heißt nun, nach all den Reisen der letzten Wochen: Nacharbeiten. Die Post stapelt sich, Rechnungen müssen geschrieben und überwiesen werden. Wie das nun mal so ist, erledigt sich das leider (noch) nicht von allein. Ich hoffe auf die moderne Technik und irgendwelche Systeme die das in der Zukunft vereinfachen. Für unsere Firma „Yomats“ habe ich mich in den letzten Wochen um die PR und Verkäufe gekümmert, aber strategische Meetings und auch das Weihnachtsgeschäft sowie Promotion Aktionen müssen jetzt geplant werden. Gerade kam eine Anfrage von „Fit for fun“ für eine Fotostrecke rein und auch einige Blogs fragen an, ob sie etwas über „Yomats“ bringen können. Das Wetter ist ein Traum und Berlin zeigt sich von seiner besten Seite, deshalb bietet sich die Gelegenheit euch heute meinen Kiez ein wenig vorzustellen.

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Berlin Mitte ist zwar das Herz der Hauptstadt, aber eigentlich ist es wie ein Dorf. Jeder kennt jeden, man grüßt sich und wenn schon man einfach nur zur Reinigung geht, kann man davon ausgehen, dass man mindestens fünf Leute trifft, die man kennt. Das ist meistens schön und fühlt sich sehr familiär an. Man weiß natürlich - wie im Dorf auch - alles über jeden. Das bringt so seine Vor- und Nachteile mit sich. Alte Freunde, die man noch aus Zeiten des Studiums kennt, als sie hinter der Bar gejobbt oder Rahmen gebaut haben, besitzen jetzt das zweitbekannteste Szene-Restaurant der Stadt. Andere leiten PR Firmen, besitzen Discos, sind bekannte Schauspieler oder Musiker geworden oder sind Inhaber interessanter Läden wie Galerien oder sogar des besten Kinderladens in der Mullckstrasse. Irgendwie geht keiner verloren und es fühlt sich an wie eine große Familie, obwohl viele weggezogen oder dazu gekommen sind. So wird es nie langweilig.

___steph___ #berlinmittefavorite @buchholzberlin very nice hidden gem for lunch .... Yummy Flatbreads-or private functions. Filled with filmmakers, star bloggers artists and more people with smiles. #loverhisplace

Diese Woche hab ich 2 der Choreographen „Wang&Ramirez“ von der „Madonnas Rebel Tour“ unterrichtet, eine super nette Begegnung. Außerdem traf ich einen alten Freund, Mehdi Nebbou, Schauspieler, der in der Stadt ist um einige Folgen der neuen „Homeland“-Staffel zu drehen. Wir besuchten unseren gemeinsamen Freund Heinz alias „Cookie“ in seinem neuen Restaurant „Crackers“ und ließen uns kulinarisch verwöhnen.

Meine Freundin und Chef Designerin des Labels Urbanara, Laura Devic-Lutz, zeigte mir den PopUp-Store, der natürlich auf der Torstrasse zu finden ist, genau wie der Laden meiner Münchner Freunde „Kickz“. Er liegt direkt um die Ecke von Berliner Designer Freunden wie „Lala Berlin“ und „Kaviar Gauche“. Ich jedenfalls bewege mich in dem Bermuda Dreieck Berlins zwischen Friedrichstrasse, Hackescher Markt und Torstrasse 1, welche mein 2. zu Hause ist (nachdem es gut drei Jahre lang mein fester Arbeitsplatz war). Jetzt arbeite ich dort als Yogalehrerin dreimal die Woche weiter im Soho House Berlin.

___steph___ Nice Yoga Class just before the Madonna RebelTour start with choreographers #wangramirez 👏🏻😊

Mittlerweile haben die Besitzer des geschichtsträchtigen Hauses unten einen weltweit in der Presse gelobten „Concept Store“ erstellt. „The Store“, ins Leben gerufen von Alex Eagle und geleitet von Celia Solf, hat nicht nur besonders ausgewählte Möbel, seltene Magazine, Coffee Table Books und Designer Fashion sondern auch vorbildlich gesunde Küche, den besten Cafe und DJ Musik zum Lunch. Mittlerweile bin ich dort fast täglich zum Essen, quatschen oder in Meetings.

___steph___ Funky Color #carwash

Ebenfalls für ein ausgezeichnetes Mittagessen zu empfehlen, ist meine Neuentdeckung, die Kantine der „Chipperfield architects“ in der Joachimstrasse 11, um die Ecke von der Milchhalle - ein Platz, an dem man selbst im Herbst seinen Cafe noch in der Sonnte trinken kann. Gegenüber sind gleich zwei Restaurants der “Al Contadino Sotto le Stelle“-Italiener, wo ich regelmäßig esse, wenn es ganz lokal sein soll. Trüffelpasta oder Malfati at its best. Wenn es etwas Besonderes sein soll, gehe ich die paar Schritte weiter, ins „Crackers“, das bekannte Cookies, was sich vom Nachtclub in ein Gourmet Restaurant transformiert hat oder eben ins Grill Royal oder ins alt eingesessene Borchardt.

YoMats Taking in the last bit of warm sun rays #meetinginthesun #Yomats #Mulackstrasse #klubkitchen #lunch #berlinmittefavorites

Tagsüber gehe ich auch gern in die „Klub Kitchen“, dort esse ich am liebsten den Glasnudelsalat. Besonders gut shoppen kann ich bei meiner Freundin im „Schwarzhogerzeil“. Nicole hat immer sehr gut ausgewählte Mode von Isabel Marrant, Vanessa Bruno, Perret Schaad etc. Sie ist von der Mulackstraße weiter hoch in die Torstrasse gleich neben den Schmuckladen Ihrer besten Freundin und Designerin Sabrina Dehoff gezogen.