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Folge 6

Roadtrip nach Spanien.

Wakesurf Session und Touristenprogramm in Barcelona.

Was tun Wassersportler um den kalten Temperaturen in Deutschland zu entfliehen? In warme Länder fliegen kann jeder. Ich fahre zu einem kleinen Örtchen 200km südlich von Barcelona entfernt, entlang der Küste und an Tarragona vorbei, nach Riumar. Dieser Ort ist sehr beliebt bei Anglern und ein Secret Spot für Kitesurfer. Doch für Wakeboarder ist der Ort sehr unbekannt. Für mich perfekt da ich dieses Mal mein Können hinter dem Boot austesten möchte und somit stört uns kein anderes Boot beim Trainieren. Mein Wakeboard-Freund Conni Schrader ist 6-facher und amtierender Deutscher Meister hinter dem Boot und gibt ordentlich Gas in dieser Sportart. Als bester deutscher Wakeboard-Fahrer möchte er auch anderen sein Können beibringen. Der beste Grund für mich dort meine Destination zu setzen. Im Gepäck meine Begleiterin Anna, der ich gerne das Wakeboarden beibringen möchte.

Riumar, Spanien

43580 Riumar
Tarragona
Spanien

In der Casa angekommen trafen wir die anderen Wakeboarder. Finn, ein österreichischer Snowboarder begrüßte uns mit einem Hinkebein. Er verletzte sich zwei Tage vor unserer Ankunft. Leider keine Seltenheit in dieser Sportart. Ein 9-köpfiges Team waren wir nun insgesamt. Die bevorstehenden Tage versprachen gut zu werden. Das Team war super und das Wetter ebenfalls. 25 Grad und Sonne. Perfekte Bedingungen zum Wakeboarden.

Wie stellt man sich so einen typischen Tag vor? Morgens gemeinsam auf der Terrasse unseres Hauses ausgiebig frühstücken da Sportler viel Energie brauchen. Mittags das Boot slippen, was auch immer ein Highlight ist, und den ganzen Tag die Ebro rauf und runter fahren. Jeder der Sportler hatte die Gelegenheit mehrere Sets hinter dem Boot zu fahren und ein paar Tricks zu trainieren oder einfach nur Spaß zu haben. Nachmittags war unser gemeinsamer Lunch an verschiedenen Orten heilig. Immer auf den Tellern: Fisch und Patatas. Nach dem Essen ging es wieder zum Boot: Training, Teil 2.

tinafroemling finally arrived in Riumar/Spain at Conni 's boat! enjoying wakeboarding here at the Ebro river 😍🏄

Den Sonnenuntergang feierten wir intensiv mit einer Wakesurf Session. Das ist ähnlich wie Wellenreiten, nur nutzt man die Welle hinter dem Boot. Sobald die Moskitos ankamen gingen wir heim. Eines der landestypischen Restaurants wurde ausgewählt und auf den Tellern lagen wie immer „Pan con aioli, olivas y vino blanco“.

tinafroemling action girls just don't lay at the beach all day long...

Am Wochenende durfte ein Barcelona Besuch nicht fehlen. Ein kurzer Aufenthalt am Olímpic Cable Park Barcelona war für mich Pflichtprogramm. Die Wakeboardanlage hatte es in sich. Ich freute mich wie ein kleines Kind über die Vielfalt der Hindernisse auf dem Wasser, bei uns im Fachjargon „Features“ genannt.

Olímpic Cable Park Barcelona

Abends fuhren wir zu den berühmten „Las Ramblas“. Ich als Modespezialist schlenderte durch die Shops und analysierte die Trends in Spanien. Bei einem netten Dinner im Szeneviertel „Barri Gotic“ genossen wir die Eindrücke dieser Stadt. Am nächsten Tag gab es eine Sightseeing Tour. Allerdings nicht wie üblich mit einem Touristenbus, sondern in meinem eigenen schönen Wagen. „Park Güell“, „Sagrada Família“ und „Casa Batlló“ standen auf dem Programm. Nach unserem Touristenprogramm fuhren wir zurück nach Riumar zu unserem Wakeboard Camp. Actionreich und reizüberflutet beschlossen wir die Woche. Wie es in der nächsten Woche weitergeht erfahrt ihr in meiner nächsten Folge!

tinafroemling One day in Barcelona when girls just having fun