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Folge 7

Sommer, Boot und Meer.

Tina surft auf dem Longboard

Diese Woche trage ich blau – Meeresblau.

Neben dem Alltag muss das Kind in einem noch bestehen bleiben. So mein Motto in dieser Woche. Aufgestanden und geküsst von der Sonne, stieg die Lust nach einem neuen Abenteuer. Ich fragte Conni, der sehr erfahrene Wakeboard Profi hinter dem Boot: „Hat schon mal jemand sich hinter einem Wakeboard Boot auf dem Longboard oder Skateboard ziehen lassen?“ Conni warf mir einen skeptischen Blick zu und sagte „Hmm nein, ich habe so etwas noch nie im Netz gesehen.' Mit einem Mal verschwand die Skepsis und ging in ein Lächeln über, das man sonst nur bei kleinen Kindern kennt. Zwei Extremsportler mussten nicht mehr sagen. Er verstand sofort meine Idee. Ohne zu zögern bereiteten wir alles für unser „Projekt“ vor. Ab zur Strandpromenade, Hantel am Boot bereit machen, Longboard unter meinem Arm. „Yo, bin bereit“ rief ich nach vorn. Vor mir die wunderschöne Mastercraft Xstar - auch bekannt als der Ferrari der Wakeboard-Boote, über mir der blaue Himmel, hinter mir die leere Straße. So fuhr ich, gezogen von einem Pick Up, entlang des strahlend schönen Meeres. Strahlend waren auch meine Augen. Conni und ich wechselten uns ab und auch er musste sich mal ziehen lassen. Anna, die sich das nicht entgehen lassen wollte, hatte sich sogar auf das Longboard gesetzt und lies sich ebenfalls ziehen. Spielkinder auf hohen Niveau.

tinafroemling we do love boat riding 😍

Unser Haus, eine Art Finca, war direkt am Strand. Die Gelegenheit also, um nicht nur motorisiert auf dem Brett zu stehen. Ich nahm ein Surfbrett (eigentlich ein Kitesurfbrett) von einem meiner Freunde mit an den Strand. Die Wellen waren zwar nicht so groß, das hielt mich aber nicht davon ab, ein wenig Salzwasser in die Haare zu bekommen und mit dem Surfbrett ein paar kleine Wellen zu paddeln. Auch unser Pool vorm Haus wurde nicht verschont. Meine Freunde und ich sind nun mal Wasserliebhaber.
Schwimmen, planschen und den restlichen Sommer in Europa zu genießen konnten wir nun auf unserer To Do-Liste abhaken.

Strandbesuch vor dem Haus

Ein paar restliche Tage auf dem Wakeboard blieben uns noch und so brachten wir auch Anna das Wakeboarden bei. Diese Art von Glückshormonen durchfuhren meine Freundin zum ersten Mal. Auch ich machte mich so langsam. Meine Wake to Wakes sahen besser aus. Harte Stürze und Einschläge waren die Quittung dafür. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert, lediglich ein paar Verspannungen im Rücken und leichte Kopfschmerzen blieben zurück. Aber das kenne ich ja bereits.

tinafroemling Anna doing her butt carving on the longboard while the Mastercraft is pulling her. Girls just be girls ???☀️

Auf dem Heimweg entschieden wir einen Stopp in Toulouse und Narbonne zu machen. Der bekannte Wakeboardlift TNG war ein Besuch wert. Ein türkisfarbener See ist eine Seltenheit. Der Park war groß und abwechslungsreich. Ich befand mich im Cable-Wakeboard-Himmel. Trotz meiner übersäuerten Muskeln nahm ich mein Völkl Wakeboard und ging einen Tag auf diesem Extremsport Spielplatz spielen. Folge des müden Körpers war, dass ich mehrmals böse gegen Hindernisse fuhr. Die Hüfte musste daran glauben. Zum Glück nicht so schlimm, aber Schmerzen waren da. Adrenalin und Freude überwogen dennoch.

01 05
TNG Cable Park in Toulouse: Ein Wasserspielplatz der Cable Wakeboarder.

Unser Trip wurde durch Freunde aus Narbonne versüßt. Narbonne, die südlichste Stadt Frankreichs, war die erste römische Kolonie außerhalb Italiens. Dementsprechend präsentieren uns Nicolas und Mickael, beide dort lebend, ihre Heimat. Alte Gassen, Cafés, das alte pompöse Rathaus mit einem Stück der originalen Straße vom römischen Reich und die Kanäle, die an Venedig erinnerten, waren sehr eindrucksvoll und wunderschön. Im typisch französischen Stil feierten wir den letzten Abend mit Vin et Fromage. Mit schwermütigen Gesichtern hieß es am nächsten Tag: „Au révoir, France!“

tinafroemling au revoir Chérie! we really don't want to go home! heading to Hamburg means 1725km by car! again 1000 x songs to sing 🙉📢🎶