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Was bedeutet Schönheit in einer globalisierten Welt?

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Unser aktuelles Video begleitet Mihaela Noroc in Kapstadt. Für ihren „Atlas of Beauty“ bereist die Fotografin seit drei Jahren die ganze Welt – auf der Suche nach den vielen Facetten weiblicher Schönheit.

Nur mit einem kleinen Rucksack und einem breiten Lächeln bewaffnet, steigt Mihaela Noroc in Südafrika aus dem Flieger. Gemeinsam mit uns will sie ein paar Tage lang Kapstadt – und die Bewohnerinnen dieser Stadt – näher kennenlernen. Denn mit ihrem „Atlas of Beauty“ verfolgt die rumänische Autodidaktin ein spannendes Projekt: Überall auf der Welt dokumentiert sie die vielschichtige, unterschiedliche Ausprägung weiblicher Schönheit – und merkt dabei, wie sich – langsam, aber sicher – ihre eigene Wahrnehmung dieser Schönheit verändert. In einem Mercedes-Benz-Oldtimer W 123 cruisen wir durch die Stadtteile Woodstock und Observatory, machen einen Abstecher in die Innenstadt und besuchen auch die Townships Khayelitsha, Crossroads und Guguletu. Damit erhalten wir neben dem faszinierenden Einblick in Mihaelas Welt auch ein Bild von der Vielfalt der südafrikanischen Metropole Kapstadt, die uns als Kulisse für unser Portrait dient.

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    Während ihrer Zeit in Kapstadt war Mihaela besonders beeindruckt von der herzlichen Ausstrahlung dieser Marktfrau. Seit 30 Jahren grillt und verkauft sie Fleisch an derselben Stelle. © Mihaela Noroc
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    Auch Emma, eine aufstrebende Tänzerin, ist Teil unseres Videos und erzählt von ihrer Liebe zu Bewegung und Rhythmus. © Mihaela Noroc
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    © Mihaela Noroc
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    Die Dichterin Kuleka ist eine starke Stimme in der aufstrebenden südafrikanischen Literaturszene. © Mihaela Noroc
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    © Mihaela Noroc

Wenn Mihaela von der Entdeckung einer neuen Kultur erzählt, dann meint sie damit automatisch die weibliche Bevölkerung. Auf ihren Reisen hat sie viele schillernde Charaktere getroffen, von denen drei in unserem Video zu sehen sind. „Ganz gleich, wohin ich reise – es sind die Frauen, die die Kultur und Traditionen eines Landes am Leben erhalten.“ Frauen, wie die junge angehende Tänzerin Emma, die Dichterin Kuleka oder Karen, die ein Nachbarschaftscafé betreibt; Frauen, mit denen sich Mihaela lange unterhält, um herauszufinden, was sie bewegt, wo ihr Alltag Stolpersteine oder schöne Überraschungen bereithält, und was ihr Leben mit Schönheit bereichert.

„Für mich darf sich eine schöne Frau nicht verstellen – sie muss ganz sie selbst sein. Wenn möglich, dann tragen die Frauen, die ich porträtiere, kaum oder gar kein Make-up. Ich möchte ihre wahre, klare Essenz einfangen, ohne große Ablenkungen“, so Mihaela über die von ihr entwickelte Bildsprache. Und obwohl Mihaela sich selbst nicht für politisch hält, zielt ihr Projekt weit über die Grenzen traditioneller Beautyfotografie hinaus. „In erster Linie zelebriert mein Projekt die Vielfalt unserer Welt. Ich möchte zeigen, dass sich auch außerhalb der Norm Schönheit finden lässt und dass nicht automatisch überall die gleichen Beauty-Fotografie gelten müssen.“

Mehr Bilder aus dem „Atlas of Beauty“ finden Sie hier – und Wenn Sie Mihaela unterstützen wollen, können Sie dies hier tun.