Französische Neugier

06.08.2020 | Autor: Hendrik Lakeberg | Fotos: Stephanie Fuessenich

Margaux Hammer sitzt im Auto und schaut über den Rückspiegel in die Kamera.
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Die Französin Margaux Hammer hat ein Netzwerk für neugierige Frauen gegründet und erforscht Paris.

Margaux Hammer hält eine Kaffeetasse in der Hand, während über Paris langsam die Sonne aufgeht. Sie steht am Fenster im obersten Stockwerk eines Co-Working-Hauses am Place de Clichy. Auf dem gegenüberliegenden Hügel strahlt eines der Wahrzeichen von Paris, die Kirche Sacré-Coeur, schon in hellem Licht. Die Stadt darunter dämmert noch vor sich hin.

Hammer genießt den Moment, zumal sie nicht jeden Tag hier oben stehen und dabei zusehen kann, wie Paris erwacht. „Eine echte Routine habe ich nicht. Jeder Tag ist anders“, sagt Hammer, setzt sich an einen der Tische in dem modern eingerichteten Gemeinschaftsraum des Co-Working-Spaces, der sich über eine ganze Etage erstreckt. Sie klappt ihren Laptop auf und beantwortet erste E-Mails, führt ein kurzes Telefonat. Die Morgenstimmung passt zur Gründerin des Curiosity Clubs, einer Gemeinschaft, die mittlerweile 5.000 Frauen in aller Welt verbindet. Warum „Curiosity“? Ihre eigene Neugier hat sie dazu inspiriert, den Club im Jahr 2015 ins Leben zu rufen. „Mein Vater musste berufsbedingt viel reisen“, erzählt sie, „ab und zu hat er mich und meine Geschwister mitgenommen. Das hat meine Neugier auf die Welt geweckt.“

Margaux Hammer steht in einem Gebäude mit bodenlangen Fenstern.

Margaux Hammer in ihrem Co-Working-Space in Paris.

Die große, aber auch die Welt im Kleinen. Ihren engen Freundeskreis zum Beispiel. „Wir kennen uns seit der Grundschule und sind seitdem in Kontakt geblieben, obwohl wir an verschiedenen Orten leben und uns sehr unterschiedlich entwickelt haben“, sagt Hammer. „Eine Freundin ist Journalistin geworden, eine andere Komikerin, eine Ärztin und eine Metzgerin“, erklärt Hammer. Immer wenn sie sich trafen, redeten sie über die Familie, ihre Beziehungen, das Privatleben allgemein – aber so gut wie nie über den Beruf. Warum eigentlich? Man könnte noch viel mehr voneinander lernen, dachte sich Hammer. Hinter jedem der Berufe steckt schließlich eine völlig andere Perspektive auf den Alltag und die Welt als ganze – und für viele, die ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben, ein Lebensinhalt. Hammer, die gerade ihr Jurastudium abgeschlossen hatte, war schlicht neugierig, wie ihre Freundinnen sich in der Berufswelt eingefunden hatten.

Sie schlug vor, dass bei zukünftigen Treffen stets eine von ihnen erzählt, was sie beruflich macht. Und die anderen Fragen stellen können. „Ursprünglich hatte ich zu mir nach Hause eingeladen und meinen Freundinnen angeboten, dass sie jeweils eine Freundin mitbringen können. Ich fand es wichtig, dass nur Frauen zu diesen Treffen kommen“, erzählt Hammer. „Doch dabei blieb es nicht. Ich erzählte in einer Bar von meiner Idee. Eine Frau neben uns sprach mich an, weil sie die Idee mochte. Und sie unterstützte mich bei der Suche nach einem größeren Raum.“

Der Mercedes-Benz A 250 e steht vor einem weißen Gebäude.

A 250 e:
Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,6–1,4 l/100 km;
CO₂-Emissionen kombiniert: 36–32 g/km;
Stromverbrauch kombiniert: 15,7–14,8 kWh/100 km.¹

Margaux Hammer steht hinter dem Mercedes-Benz A 250 e und hält die Heckklappe.

Der A 250 e scheint wie gemacht für eine Stadt wie Paris, ob für den Kulturausflug (das Kulturzentrum Centquatre-Paris im 19. Arrondissement, links) oder den täglichen Einkauf (Margaux Hammer am Kofferraum, rechts).

Eins kam zum anderen: Aus Margaux’ Wohnung wurde ein intimer Eventspace mit Catering. Und schon der zweite Gast war nicht mehr Teil ihres Freundeskreises, sondern die Marketingdirektorin des französischen Schmuckherstellers Cartier. Mittlerweile ist eine weltweite Community entstanden, die Club-Abende gibt es neben Paris auch in Lille, London und seit kurzem in Mumbai. 2018 gab Hammer ihren Job als Anwältin auf, um sich ganz ihrem Start-up zu widmen. Hammers spontane Idee wurde zu ihrem Lebensinhalt. Sie hat sie behutsam weiterentwickelt, ohne aus dem Blick zu verlieren, worum es eigentlich geht – die Neugier. Die spürt man in der Zusammenstellung der Gäste. Statt vor allem die Tech-Branche und junge Unternehmerinnen zu Wort kommen zu lassen, wie es aktuell en vogue ist, sprechen auf den Events des Curiosity Clubs beispielsweise eine Offizierin der Marine oder eine Kommissarin.

Diverse Gäste von der Ballerina bis zur Nonne.

Auch eine Nonne war schon zu Gast, ebenso wie eine Cognac-Expertin eines großen französischen Luxuskonzerns. „Ich finde es spannend, mehr von Menschen zu erfahren, die wir im Alltag nicht unbedingt treffen“, sagt Margaux Hammer. „Wir möchten inspirieren. Das bekommen wir auch zurückgespielt. Ich höre häufig, dass unsere Abende sich für viele Gäste anfühlen, als würden sie frische Energie tanken.“

Dass nur Frauen zu Club-Abenden zugelassen sind, verstärke das Community-Gefühl. „Wir sind nicht gegen Männer“, sagt Hammer und lacht. „Es ist nur schön, auch mal unter sich zu sein.“ Von aktuellen Kinofilmen, Ausstellungen bis zu raren Parkplätzen in Paris, Jobs oder Freundschaften – natürlich geht es Margaux Hammer immer auch ums Networking.

Der Mercedes-Benz A 250 e fährt auf einer Straße.

Neue Wege: Neben dem A 250 e gibt es immer mehr Mercedes-Benz Modelle mit Plug-in-Hybriden.

Margaux Hammer dreht an dem Lüfter des Autos.

Die Sonne steht mittlerweile hell am Pariser Himmel, wir fahren mit dem neuen A 250 e, angetrieben von einem Plug-in-Hybrid, ins 19. Arrondissement. Die A-Klasse verbindet die Dynamik und Effizienz eines Elektromotors mit der Reichweite eines Verbrennungsmotors – wie geschaffen also für Entdeckernaturen. Wir erreichen das Centquatre-Paris, ein historisches Quartier, das die Stadt 2008 unter dem Namen #104Paris in ein Kulturzentrum verwandelte. Im Innenhof wird gerade eine Messe für Virtual-Reality-Technologie eröffnet, wir sehen und staunen.

Als CEO vertritt Hammer mit ihrem Start-up Business-Interessen. Sie kooperiert mit großen Marken wie zum Beispiel Mercedes-Benz und erweitert die Reichweite des Curiosity Clubs mit einem Podcast und Videoinhalten. So profitieren nicht nur die Anwesenden von den Vorträgen der eingeladenen Gäste, sondern so viele wie möglich. Im Übrigen auch Unternehmen, die mit Margaux Hammer Kontakt aufnehmen, weil sie Zugang zu einem Netzwerk hochqualifizierter Frauen hat. „Unternehmen mit einem hohen Frauenanteil sind in der Regel erfolgreicher als solche, bei denen die meisten Arbeitnehmer Männer sind“, erklärt Hammer. Die Gründung des Clubs in Mumbai erfolgte auf Initiative einer Französin, die dort lebt. Hammer vertraute auf ihr Gespür, etwas Neues in die Welt setzen zu wollen. Von der ersten Veranstaltung kehrte Hammer beseelt zurück. „Ich habe gemerkt, wie bereichernd es ist, offen zu bleiben, bescheiden, respektvoll. Das sind die Voraussetzungen für Neugier.“ Und Eigenschaften, die ihre Gäste auszeichnen.

Vor kurzem hatte sie in Paris eine Ballerina zum Club eingeladen, erzählt Margaux beim Abendessen im Austernlokal L’Huitrerie Régis, das Freunden gehört. Die wurde unerwartet von Starchoreograf Benjamin Millepied zur ersten Ballerina des Ballet de l’Opéra de Paris auserkoren. Hammer befürchtete, dass sie wegen ihrer Prominenz absagen würde. Aber die Ballerina kam – und die Geschichten, die sie erzählte, waren für die Community umso spannender.

Das Beste aus zwei Welten: A-Klasse mit EQ Power.

Plug-in-Hybride sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren: Der Akku wird per Rekuperation oder über das Stromnetz geladen. Unter dem Label EQ Power entwickelt Mercedes‑Benz Cars seine Plug-in-Hybride konsequent für immer neue Modellreihen weiter. Aktuelles Beispiel: Der A 250 e vereint (elektrische) Fahrfreude, Alltagstauglichkeit und Sparsamkeit. Kompakte Nachhaltigkeit – perfekt geeignet für die Stadt. Mehr Informationen über die neuen Plug-in-Hybride erhalten Sie hier.

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She’s Mercedes folgen

Kraftstoffverbrauch kombiniert CO₂-Emissionen kombiniert Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus

Nach Redaktionsschluss, 06.08.2020, können sich Änderungen am Produkt ergeben haben.

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.