Freiheit durch Kunst

16.02.2017 | Foto Cem Tekin | K amera broken bloke production
Olimpia Zagnoli in Mailand
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Die feministische Künstlerin Olimpia Zagnoli lädt uns ein in ihre Welt, in der Frauen sein können, wer sie wollen, und tun können, was sie wollen.

In der New Yorker U-Bahn gibt es eine Frau, die jeder Fahrgast kennt, denn sie sticht stets aus der Menge heraus – äußerst selbstbewusst trägt sie ihren umwerfenden orangefarbenen Afro-Haarschnitt, ihre Lippen erstrahlen im rotesten Rot und in ihrer schrillen gelben Brille spiegelt sich die Skyline von New York wider. Sie ist aber kein Fahrgast, sondern vielmehr ein allgegenwärtiges Poster, das von der international bekannten Künstlerin Olimpia Zagnoli entworfen wurde.

Mädchen, die Selfies machen, von Olimpia Zagnoli

Trotz der organisch geschwungenen Formen, die Zagnolis Werken entspringen, ist das Gestalten hübscher Bilder nicht das Hauptanliegen der italienischen Illustratorin. Sie hofft, die Darstellung von Frauen radikal zu verändern und sie dadurch zu befreien.

Wir trafen die erfolgreiche Künstlerin in ihrem Atelier in Mailand und folgten ihr während einer Spritztour auf einem Mercedes-Benz Fahrrad durch die grauen Straßen der Stadt, um zu ergründen, wie sie es schafft, ihre Inspiration zu entfachen, um Veränderungen herbeizuführen.

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