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A land yet to be explored.

Abenteuergeschichten auf unerforschtem Terrain.

2013 wagte sich Daimler wieder einmal an die Grenzen des Bekannten. Daimler lobte einen offenen, internationalen Design-Wettbewerb aus: Gestalten Sie ein Mercedes-Benz Golf Cart. Weltweit wurden Bleistifte gespitzt, Kulis quietschten in ihrer Tinte – und schließlich platzte die Inbox. Tausende begeisterte Einsendungen. Augen, die vor Enthusiasmus strahlten und fragten, wann geht es los? Wo kann ich mein Golf Cart bekommen? Nach außen hüllt sich der Konzern in Schweigen. In seinem Inneren beginnen die Mühlen zu mahlen, man entwirft, bastelt und schraubt – im Geheimen.

Ein Zeichen.

Erst Ende Mai 2016 gelangt ein Hinweis an die Öffentlichkeit. Im Internet kursiert ein Film: Es ist die resolute ältere Dame, die auf ihrer nächtlichen Streife nach den Sternen sucht. Aber hat sie wirklich den Mercedes-Stern abgebrochen, um ihn schließlich auf ihr Golf Cart zu montieren? Und das in einem Mercedes-Benz Clip? Skepsis macht sich breit. Das ist ein Scherz, oder? Nein, das passiert, wenn man etwas Neuartiges schafft – man geht über das Gewöhnliche hinaus. Man bricht mit Konventionen. Das ist echter Garagen-Geist – so wie bei Daimler in der Taubenheimstraße 13.
Als Daimler Business Innovation (BI) nach einem Konzept für die Golf-Car-Kampagne suchte, war klar, dass man neue Wege beschreiten musste, ohne seine Werte zu verraten. Gemeinsam mit den Golfprofis vom Kommunikations- und Marketingbereich hat BI Geschichten geschrieben, die markentypisch intelligent und emotional auf den Punkt kommen. Bis zur großen Weltpremiere ging es darum, das noch Geheime anzusprechen, ohne zu viel zu verraten. Es ging darum, zu orakeln und zu prophezeien. Darum, eine Hoffnung in die Welt zu setzen. Die Hoffnung der alten Dame: die Aussicht auf ein eigenes Golf Car mit Mercedes-Benz Style.

Eine Ahnung.

So kam die Botschaft in die Welt. Statt die Idee mit einem Mal auf den Tisch zu legen, entblätterte BI das Ganze sehr subtil und mit viel Muße. So wurden Details des Golf Cars preisgegeben: Zunächst nichts weiter als ein kurzes Aufblitzen der Frontleuchten. Ein Spiel mit den Fingerspitzen auf der Lichtanlage. Ein visueller Aperitif. Die Spannungskurve wurde weitergetrieben durch die Inszenierung der Silhouette des Golf Cars mit einem Lichtreflex.
Man sollte etwas ahnen und doch nichts wissen. Man sollte verlangen, ohne es erreichen zu können – als wäre es eine verbotene Frucht, die im Dunkeln schlummert. Und obwohl niemand sie je gesehen hatte, kannten doch alle ihren Namen: a real sports car.

Die Gewissheit – a real sports car.

A real sports car – aus Sicht von Business Innovation und den Kollegen von Mercedes-Benz Marketing konnte kein treffenderer Claim gefunden werden. Es ist ein Augenzwinkern in Richtung Hochleistungsboliden. Es ist so, als würde ein Golfer sich mit einem Schwergewichtsweltmeister anlegen – nur so zum Spaß. Die Synthese eines fokussierten Geistes und eines trainierten Körpers gewinnt.
Denn nichts anderes stellt a real sports car dar – eine Synthese. Ohne Kompromisse vereinen sich hier klares Design, eleganter Komfort und innovative Technik. Ohne Zweifel ist es das beste Golf Cart, das je produziert wurde. Die Kommunikation muss dafür sorgen, dass der Funken vom Erbauer zum Publikum überspringt. Ein neues Fortbewegungsmittel, das ganz neue Ebenen der Begeisterung eröffnet.

Epilog.

Und wie fühlt es sich nun an, auf unbekanntem Terrain zu stehen? Hat Daimler zu viel versprochen? Ist es in all seinen Details nicht wunderbar, dieses Golf Car? Endlich wurde es im Rahmen der 145. The Open in Schottland der Öffentlichkeit übergeben. Endlich darf sich das Team von Daimler Business Innovation in die Karten schauen lassen. In der mehrteiligen Documentary kommen Weggefährten zu Wort, die, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, vom Entstehungsprozess ihres „Projektes“ berichten, von den Stufen des Fortschreitens und den mühsamen letzten Augenblicken des Feinschliffs.

Die Kameras gleiten durch das Golf Car, jedes einzelne Feature wird eingefangen und genauestens erklärt, dem Zuschauer werden Blicke hinter die Kulissen geboten. Der Kreis schließt sich. Der Traum wurde wahr – auch ganz ohne das Galionssymbol, den Stern, zu beschädigen. Was bleibt, ist das Motiv: Das Beste oder nichts – auch wenn man dafür über das Gewöhnliche hinausgehen muss.

Wir danken allen Beteiligten der Kommunikationskampagne #arealsportscar und freuen uns auf die erfolgreiche Fortsetzung der Kampagne.