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My Home is my CASEtle.

DRIVE PILOT für Stühle.

Autopilot, Aktiver Brems-Assistent, Spur- und Abstandshalter, intelligentes Ladesystem, autonomes Valet-Parken sowie eine Staubsauger-to-X-Communication, das alles steckt schon längst in diesen fahrenden Keksdosen wie z. B. in den intelligenten Staubsaugern der Marke Roomba. Nur den aufgesaugten Staub muss man noch selbst in den Müll bringen. Das Konzept des Roombas wird schon längst auf andere Anwendungsbereiche übertragen. Inzwischen gibt es intelligente sowie selbstfahrende Wischroboter, Rasenmäher und sogar Stühle, die sich selbst aus dem Weg schaffen, wenn man sie nicht braucht.

Das Smartphone im Eisschrank.

Menschen haben im Prinzip schon immer vom autonomen Haushalten geträumt. Nun wird das göttliche Füllhorn, das traumhafte Schlaraffenland oder das märchenhafte Tischlein-deck-dich Stück für Stück Realität. Zwischen den Supermarktregalen wird man auf Menschen treffen, die telefonieren – auf der anderen Seite der Leitung befindet sich aber nicht Mutti, sondern vielleicht der Kühlschrank. Es handelt sich hierbei nicht mehr um einen simplen Eisschrank, sondern um einen Planungsassistenten für die ganze Familie mit angeschlossenem Kühllager, das nebenbei noch die Lebensmittel frisch hält. Er streamt Musik und Videoclips, bietet einen Einkaufszettel, der direkt Bestellungen auslöst, schlägt Rezepte vor und wenn man mal vergessen hat, welcher Inhalt aktuell im Kühlschrank ist, dann schaut man selber aus der Ferne per App in den Kühlschrank hinein. Was früher einfach Einkaufen war, ist nun Food-Management, mit dem jedes Ereignis zur Party wird.

Tisch statt Herdplatte.

Der sich selbst deckende Tisch ist leider noch keine Wirklichkeit, aber bald werden die Oberflächen von Möbeln mehr sein als bloße Abstellflächen. Bereits heute dienen sie als Ladestationen für elektronische Geräte wie Smartphones. IKEA zeigt schon jetzt, wie in Zukunft intelligente Tische ohne Probleme und selbstständig ermitteln werden, welche und wie viele Zutaten sich auf ihnen befinden und welche Rezepte sich damit umsetzen lassen. Der intelligente Tisch gibt Ratschläge, wie man die einzelnen Zutaten zerlegt, hält den Kaffee warm und, ja, man kocht direkt auf der Arbeitsplatte.

So könnte in 10 Jahren die Herdplatte verschwunden sein und nächste Generationen werden sich wundern, dass man früher das Essen auf dem offenen Feuer erhitzte. Nur den Ofen kann solch ein Tisch nicht ersetzen – dafür fehlt ihm einfach die Backröhre. Und ein moderner Herd von Bosch kann schon jetzt die optimalen Garzeiten bestimmen und bietet sogar eine Geling-Garantie für ausgewählte Rezepte. Ein bisschen wie im Schlaraffenland ist es dann doch. Und auch die Frage, ob der Herd wirklich ausgeschaltet ist, erübrigt sich wegen der Steuerung per App, natürlich.

Heinzelmännchen & Einzelkämpfer.

Intelligente Haushaltsgeräte erobern immer häufiger die Haushalte. Vielleicht besitzt Ihr ja bereits eine elektrische Zahnbürste, die Eure Putzgewohnheiten kontrolliert. Vielleicht wacht Ihr bereits mit einem Schlafphasenwecker auf. Womöglich brüht die programmierbare Espresso-Maschine Euren Kaffee bereits automatisch. Es gibt kaum ein neues Haushaltsgerät, das nicht mit einem Sensor oder einer Kommunikationseinheit ausgestattet ist. Nach Schätzungen des amerikanischen Telekommunikationsunternehmens Cisco wird es bis 2020 weltweit 50 Milliarden vernetzte Geräte geben.

Was diese noch zu lernen haben ist, dass sie miteinander kommunizieren. Ein internationaler Standard muss erst noch etabliert werden. Noch muss man die Espresso-Produktion mit dem Smartphone aktivieren. In Zukunft sollte dann aber Car-to-Coffee-Machine möglich sein per Linguatronic.

Die Furcht, von Fernsehern oder anderen Geräten heimlich ausspioniert zu werden, ist laut der Anbieter jedoch unbegründet. Die Geräte tun dies nur auf Wunsch des Kunden. Und dies wird wohl in Zukunft ein wesentliches Verkaufsargument sein – der Schutz der Privatsphäre. Und wer sich noch sicherer fühlen möchte oder einfach nur mal seine Ruhe braucht, sollte sich diesen intelligenten Noise-Canceller names Muzo ins Haus holen.

Hab ich Pizza bestellt?

Um diesem Babylon der für sich brabbelnden Geräte Herr zu werden, versuchen viele Unternehmen, Komplettlösungen anzubieten. Manche Unternehmen scheinen das Thema leider zu ernst zu nehmen: Das Werbevideo der BSH Haushaltsgeräte GmbH ist wohl die eindrücklichste Phrasendreschmaschine, seit es intelligente Kühlschränke gibt. Egal wie „smart“ die Geräte sind, der Kunde muss es auch noch verstehen. Plug and Play lautet die Devise und die Smarthome-Lösungen von RWE zeigen, wie man das bewerkstelligen kann.

Natürlich haben auch Apple, Google und Tesla das Smarthome für sich entdeckt. Tesla baut in Melbourne ein komplettes intelligentes und nachhaltiges Wohnviertel. Google und Apple haben sich für „kleinere“ Lösungen entschieden, die in jedem Haushalt platzierbar sind und alles kontrollieren: Google Home und Amazon Echo koordinieren die Home Devices, aber sie sind auch in der Lage, unsere Gespräche zu filtern und daraus automatische Bestellungen oder Ähnliches zu kreieren. Die Vision dahinter lautet, eine Pizza zu bestellen, noch bevor man selber weiß, dass man Hunger auf Pizza hat.

Hab ich Pizza bestellt?

Um diesem Babylon der für sich brabbelnden Geräte Herr zu werden, versuchen viele Unternehmen, Komplettlösungen anzubieten. Manche Unternehmen scheinen das Thema leider zu ernst zu nehmen: Das Werbevideo der BSH Haushaltsgeräte GmbH ist wohl die eindrücklichste Phrasendreschmaschine, seit es intelligente Kühlschränke gibt. Egal wie „smart“ die Geräte sind, der Kunde muss es auch noch verstehen. Plug and Play lautet die Devise und die Smarthome-Lösungen von RWE zeigen, wie man das bewerkstelligen kann.

Natürlich haben auch Apple, Google und Tesla das Smarthome für sich entdeckt. Tesla baut in Melbourne ein komplettes intelligentes und nachhaltiges Wohnviertel. Google und Apple haben sich für „kleinere“ Lösungen entschieden, die in jedem Haushalt platzierbar sind und alles kontrollieren: Google Home und Amazon Echo koordinieren die Home Devices, aber sie sind auch in der Lage, unsere Gespräche zu filtern und daraus automatische Bestellungen oder Ähnliches zu kreieren. Die Vision dahinter lautet, eine Pizza zu bestellen, noch bevor man selber weiß, dass man Hunger auf Pizza hat.

Die Furcht, von Fernsehern oder anderen Geräten heimlich ausspioniert zu werden, ist laut der Anbieter jedoch unbegründet. Die Geräte tun dies nur auf Wunsch des Kunden. Und dies wird wohl in Zukunft ein wesentliches Verkaufsargument sein – der Schutz der Privatsphäre. Und wer sich noch sicherer fühlen möchte oder einfach nur mal seine Ruhe braucht, sollte sich diesen intelligenten Noise-Canceller names Muzo ins Haus holen.