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Spielen mit Big Data.

Smarte Fitness.

Wie ein unscheinbarer roter Drops steckt der Smart Tennis Sensor von Sony im Schaft des Schlägers. Er wiegt nichts. Er stört nicht. Der Schläger kommt wie gewohnt zum Einsatz, nur dass jede einzelne Ballberührung umgehend aufgezeichnet wird. Alles, was man tun muss, ist das Racket per Bluetooth mit dem Smartphone zu verbinden. Schon während des Spiels lässt sich live auf dem Smartphone nachverfolgen, wo der Ball auf den Schläger trifft und mit welcher Geschwindigkeit zurückgeschlagen wird.

In einer grafischen Übersicht werden die einzelnen Daten miteinander verglichen: Wo auf der Schlagfläche wurde der Ball getroffen, wie oft wurde geschlagen, was war die Durchschnittsgeschwindigkeit usw. Wie in einem digitalen Fahrtenbuch lässt sich so unter die Motorhaube des Athleten schauen. Es ist Big Data im kleinen Rahmen – eben Smart Data. Und natürlich lassen sich diese Ergebnisse mit Freunden und Teamkollegen teilen und vergleichen.

Gadget-Flut.

Es vergeht kein Tag, an dem gegenwärtig kein neues digitales Sportgerät vorgestellt wird. Das, was im Tennisschläger steckt, lässt sich auf alle Arten von Schläger übertragen: Golfschläger, Baseballschläger, Badminton Rackets, sogar Springseile. Daneben lassen sich die Sensoren auch in den verschiedensten Bällen platzieren: im Basketball, im Fußball oder im Football. Die genannten Beispiele haben eines gemeinsam: Die Platzierung der Sensoren verändert nicht ihre Eigenschaften. Stellt Euch vor, Ihr würdet diese Technologie in einen Tischtennisball pressen – er würde wohl kaum übers Netzen hopsen. Das macht aber nichts. Statt des Balls wird eben die Spielfläche zum Ort der Datenaufzeichnung und -analyse. Diese clevere Tischtennisplatte made in Germany verwendet Augmented Reality, um Euch zu den Forrest Gumps unter den Ping-Pong-Spielern zu machen.

Wenn Ihr Klettern lernen wollt, könnt Ihr aufhören, Eure Kleiderschränke zu erklimmen. Kauft Euch lieber diese schöne animierte Kletterwand fürs Schlafzimmer. Wer doch lieber mit Freunden ein Kletterbattle wagen möchte, greift auf eine Kletterwand zurück, auf die Eure Route projiziert wird. Wer lieber ganz normal Aerobic macht, sollte einmal das Asphalt Green Fitnessstudio in New York besucht haben. Hier bringen einen Hunderte LEDs ins Schwitzen und animieren dazu, immer weiter an die eigenen Grenzen zu gehen. Denn genau darum geht es im Wettkampf. Wer überschreitet als Erster eine Grenze – Stichwort: Ziellinienfoto, eine mehr als hundert Jahre alte Technik. Torlinientechnik dagegen ist relativ neu. Spätestens seit der EM 2016 verlässt man sich auf die Torlinientechnik Hawk Eye. Per Funk oder Video wird ermittelt, ob das Runde tatsächlich im Eckigen platziert wurde oder nicht.

Alle anderen schützen sie vor Überanstrengung und vor den Gefahren des Sports – beispielsweise, wenn der Tauchcomputer vor einem zu schnellen Aufstieg warnt, wenn man beim Wandern im Notfall per GPS-Sender den eigenen Standort an die Bergwacht weiterleiten muss. Am schönsten ist das Ganze, wenn diese Sicherheitsaspekte in ein formschönes Sportgerät wie das smarte Surfboard von Samsung gegossen werden. Einfach nur edel.

Mini-Begleiter – immer neutral und ohne Gnade.

Dank des Internets, Algorithmen, Mikrochips und Mikrosensoren gibt es kaum einen Bereich im Sport, der sich nicht irgendwie digital verfolgen ließe. Die smarten Sportgeräte dienen Trainingszwecken, optimieren sportliche Leistungen, überwachen die Gesundheit, verbessern die Sicherheit der Sportler oder helfen bei der Navigation. Ihre Sensoren zeichnen Muster auf: Bewegungsmuster oder Muster unseres Pulses, sie kartografieren geografische Positionen und die Zeit. Daneben besitzen manche dieser Mini-Devices Spezialfunktionen, so wie der Druckmesser im Tauchcomputer.

 

Mini-Computer sind ständige Begleiter. Sie stecken in Schuhen, neuerdings auch wie selbstverständlich in der Sportswear, an den Fahrradlenkern oder in Personenwaagen. Sie begleiten einen auf Schritt und Tritt. Mal berechnen sie die zurückgelegte Distanz, mal den Stoffwechsel wie den Kalorienverbrauch, mal die individuelle Leistungskurve wie die Sprunghöhe oder die Schlagweite. Sie sind da, um uns zu coachen. Sie schummeln nicht, sind immer neutral und kennen keine Gnade. Perfekt für Menschen, die sich immer weiter optimieren wollen. Menschen, die Teil der Quantified-Self-Bewegung sind.

Mini-Begleiter – immer neutral und ohne Gnade.

Dank des Internets, Algorithmen, Mikrochips und Mikrosensoren gibt es kaum einen Bereich im Sport, der sich nicht irgendwie digital verfolgen ließe. Die smarten Sportgeräte dienen Trainingszwecken, optimieren sportliche Leistungen, überwachen die Gesundheit, verbessern die Sicherheit der Sportler oder helfen bei der Navigation. Ihre Sensoren zeichnen Muster auf: Bewegungsmuster oder Muster unseres Pulses, sie kartografieren geografische Positionen und die Zeit. Daneben besitzen manche dieser Mini-Devices Spezialfunktionen, so wie der Druckmesser im Tauchcomputer.

 

Mini-Computer sind ständige Begleiter. Sie stecken in Schuhen, neuerdings auch wie selbstverständlich in der Sportswear, an den Fahrradlenkern oder in Personenwaagen. Sie begleiten einen auf Schritt und Tritt. Mal berechnen sie die zurückgelegte Distanz, mal den Stoffwechsel wie den Kalorienverbrauch, mal die individuelle Leistungskurve wie die Sprunghöhe oder die Schlagweite. Sie sind da, um uns zu coachen. Sie schummeln nicht, sind immer neutral und kennen keine Gnade. Perfekt für Menschen, die sich immer weiter optimieren wollen. Menschen, die Teil der Quantified-Self-Bewegung sind.

Alle anderen schützen sie vor Überanstrengung und vor den Gefahren des Sports – beispielsweise, wenn der Tauchcomputer vor einem zu schnellen Aufstieg warnt, wenn man beim Wandern im Notfall per GPS-Sender den eigenen Standort an die Bergwacht weiterleiten muss. Am schönsten ist das Ganze, wenn diese Sicherheitsaspekte in ein formschönes Sportgerät wie das smarte Surfboard von Samsung gegossen werden. Einfach nur edel.

1:0 fürs Smartphone.

Für die Hersteller von Sportgeräten eröffnen sich durch die Smartphones und mittels Digitalisierung der Sportgeräte ganz neue Möglichkeiten. Sie lassen ihre Produkte von Händlern vertreiben, und wenn der Tennisschläger den Laden verließ, wusste bisher kaum jemand, wie sie in der Realität beim Kunden zum Einsatz kommen. Über die mit Sensoren ausgestatteten Geräte sind die Hersteller nun in der Lage, einige dieser Geheimnisse zu lüften. Dieses indirekte Kundenfeedback kommt zurück zum Hersteller und führt im Idealfall zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Produkte – ohne Zeitverzögerung und inhaltliche Verzerrungen wie bei mehrstufigen Vertriebssystemen.