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Das letzte Auto ist ein Sportwagen.

Dompteur der Maschinen.

Autos waren früher Maschinen, die man auf Räder setzte. Maschinen, die aus komprimierten Kraftstoffen kontrollierte Explosionen erzeugten. Zündungen, die blitzartig schwere Eisenkolben in flüssige Bewegungen versetzten. Über eine Mechanik, ähnlich einem Uhrwerk, konnte man solche Fahrzeuge antreiben, bremsen und steuern. Wer dies verstand, konnte Auto fahren. Das Fahren mit dem Automobil verlangte Können, Geschick und ein Verständnis der Technik. Wer Auto fuhr, war ein Dompteur der Maschinen – ein ganzer Kerl.

Credit: Paul Edmondson / Stocksy

Credit: Mercedes-Benz

Man fährt nicht – man gondelt.

Seit über 130 Jahren arbeiten Menschen daran, das Auto schneller, sicherer und komfortabler zu machen. Und sie waren erfolgreich. Doch je mehr sie die Maschine domestizierten, desto mehr entfernten sie sich vom Auto. In der Zukunft werden Autos Computer sein, die man auf Räder setzt. Maschinen, die aus magnetischen Feldern und elektrisierten Spulen Antrieb erzeugen. Wer mit solch einem Fahrzeug befördert werden will, drückt den Startknopf und überlässt dem Computer das Steuern. Solche Autos sind eher Kabinen, voller Chips und Sensoren, in deren Schaltkreisen mathematisch ausgebuffte Algorithmen das Sagen haben. Man fährt nicht – man gondelt.

Man fährt nicht – man gondelt.

Seit über 130 Jahren arbeiten Menschen daran, das Auto schneller, sicherer und komfortabler zu machen. Und sie waren erfolgreich. Doch je mehr sie die Maschine domestizierten, desto mehr entfernten sie sich vom Auto. In der Zukunft werden Autos Computer sein, die man auf Räder setzt. Maschinen, die aus magnetischen Feldern und elektrisierten Spulen Antrieb erzeugen. Wer mit solch einem Fahrzeug befördert werden will, drückt den Startknopf und überlässt dem Computer das Steuern. Solche Autos sind eher Kabinen, voller Chips und Sensoren, in deren Schaltkreisen mathematisch ausgebuffte Algorithmen das Sagen haben. Man fährt nicht – man gondelt.

Credit: Mercedes-Benz

Autofahren ist Sport.

Wer Auto fährt, will selbst die Kontrolle behalten, will spüren, wie der Wagen über den Asphalt gleitet, wie er das Terrain erobert. Er fühlt jede noch so kleine Vibration des Autos, er hört in sein Auto hinein und kann schon allein durch die Nuancen sich verändernder Motorgeräusche verstehen, wie zu handeln ist – ob geschaltet werden muss, wie sehr das Gaspedal gekitzelt werden muss oder ob ein beherztes Bremsen die richtige Entscheidung ist. Ein Fahrer entscheidet über jeden Bruchteil seiner Fahrt. Das Fahren geht ihm durch Mark und Bein. Es erfordert einen klaren Geist und kontrollierte, punktgenaue Körperreaktionen. Fahren ist ein Sport.

Zwischen Motorstart und Parken liegt ein Kosmos von Emotionen. Es ist ein Reich individueller Freiheiten. Und der direkte Weg zu diesem einmaligen Rausch an Gefühlen ist, in einen Sportwagen zu steigen und diesen in seiner ganzen Vollkommenheit zu erfahren.

Die Jagd nach der Freiheit.

Wenn unsere Metropolen von Menschen und Häusern überquellen, dann wird kein Platz mehr für Autos sein. Niemand wird Verständnis für dessen Abgase, Geräusche und das rasante Beschleunigungsmoment haben. Das Auto wird stören. Autos werden außerhalb der Städte gefahren, auf vergessenen Asphaltrouten, die einst die Metropolen verbanden. Es wird eine nostalgische Art des Vergnügens sein, wenn man sich in ein Auto setzt, um damit durch die Landschaft zu fahren. Es wird eine Nischenmode für echte Liebhaber sein, vergleichbar mit der Schallplatte in Zeiten des Musikstreamings. Und so wie das Streaming seine Existenz dem Vinyl und den Radios verdankt, so verdankt auch die Mobilität der Zukunft dem Auto seine Perfektionierung. Im Kern werden Fortbewegungsmittel immer noch an das Auto erinnern, aber sie werden die Einzigartigkeit des Fahrens nur nachahmen und nicht ersetzen können.

Credit: Mercedes-Benz

Stattdessen wird es Enthusiasten geben, die sich der Pflege der lebendigen Motorenkultur verschreiben. Sie werden Rennen fahren oder offroad durch die Landschaft peitschen. Sie werden aufbrechen, um nach einem echten Gefühl der Freiheit zu jagen, das ihnen das Adrenalin durch die Blutbahnen pumpt, das ihnen ein einzigartiges Kribbeln in der Magengrube verpasst. Ein Gefühl der Freiheit, das sich direkt aus der Bewegung überträgt und einen mit dieser besonderen Zufriedenheit erfüllt. Sie brechen auf, um Experimente zu wagen, um zu erfahren, was sie wirklich können. Autofahren wird in der Zukunft ein Schlüssel zu individueller Kreativität sein.

Credit: Tumblr

Und was wären Eure ultimativen Top Ten für die Straße? Was würdet Ihr hören? Teile uns Deine Songs mit, die das Autofahren für Dich zu einem echten Erlebnis machen.

Dein letztes Auto wird ein Sportwagen sein. Und womöglich spielst du dies:

1. Born to be wild/Steppenwolf

2. Fortunate Son/Creedence Clearwater Revival

3. Still D.R.E./Dr. Dre feat. Snoop Dogg

4. Highway to Hell/AC/DC

5. Maschin/Bilderbuch

6. Radar Love/Golden Earring

7. Drive My Car/The Beatles

8. Down in Mexico/The Coasters

9. Eye of the Tiger/Survivor

10. Low Rider/War

Autokult.

Die Pflege dieses Kultes wird viele Amourösitäten nach sich ziehen: die Hingabe zum Motorensound, die Passion für den Geruch von Reifen, das Wissen um die Qualität von Stahl, die Fertigkeit, selbst einen Motor zu tunen, das Gedenken an Design, die Liebe zur selbst zusammengestellten Car-Hi-Fi – kurzum, das Maßschneidern des eigenen Automobils wird außergewöhnliche Züge annehmen. Voller Demut wird man in die Autoradios Kassetten mit selbst gemixten Tapes schieben oder dem Klang von Radiostationen lauschen, die die Zeit besingen, als Fahren noch alles war.

Autokult.

Die Pflege dieses Kultes wird viele Amourösitäten nach sich ziehen: die Hingabe zum Motorensound, die Passion für den Geruch von Reifen, das Wissen um die Qualität von Stahl, die Fertigkeit, selbst einen Motor zu tunen, das Gedenken an Design, die Liebe zur selbst zusammengestellten Car-Hi-Fi – kurzum, das Maßschneidern des eigenen Automobils wird außergewöhnliche Züge annehmen. Voller Demut wird man in die Autoradios Kassetten mit selbst gemixten Tapes schieben oder dem Klang von Radiostationen lauschen, die die Zeit besingen, als Fahren noch alles war.

Credit: Tumblr

Und was wären Eure ultimativen Top Ten für die Straße? Was würdet Ihr hören? Teile uns Deine Songs mit, die das Autofahren für Dich zu einem echten Erlebnis machen.

Dein letztes Auto wird ein Sportwagen sein. Und womöglich spielst du dies:

1. Born to be wild/Steppenwolf

2. Fortunate Son/Creedence Clearwater Revival

3. Still D.R.E./Dr. Dre feat. Snoop Dogg

4. Highway to Hell/AC/DC

5. Maschin/Bilderbuch

6. Radar Love/Golden Earring

7. Drive My Car/The Beatles

8. Down in Mexico/The Coasters

9. Eye of the Tiger/Survivor

10. Low Rider/War