Vorschau: DTM-Finale, Hockenheim.

Informationen und Stimmen zum DTM-Finale in Hockenheim.
  • Preview: DTM finale, Hockenheim.

  • Großes Saisonfinale.

    Beim großen Saisonfinale gastiert die DTM zum zweiten Mal in dieser Saison auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Das Heimrennen von Mercedes-Benz findet wie beim traditionellen Saisonauftakt an gleicher Stelle auf der 4,574 km langen Streckenvariante statt und wird über eine Distanz von 42 Runden ausgetragen.

    Die Passage von der Parabolica bis zur Spitzkehre ist mit ca. 270 km/h der schnellste Streckenabschnitt im DTM-Kalender - der Volllastanteil einer Runde beträgt 64%.

    Lewis Hamilton besucht das DTM-Finale.

    Prominenter Gast Lewis Hamilton: Der Formel 1-Fahrer Lewis Hamilton besucht am Sonntag, 20. Oktober das DTM-Finale in Hockenheim. Der MERCEDES AMG PETRONAS Pilot steigt auch selbst ins Cockpit und chauffiert Gäste und Gewinnspielsieger in einem Mercedes-Benz DTM-Renntaxi um den Kurs. “Ich verbinde mit meiner Zeit in der Formel 3 Euroserie im Rahmen der DTM sehr schöne Erinnerungen und bin gespannt darauf, in Hockenheim viele bekannte Gesichter im Fahrerlager wieder zu sehen”, sagt Hamilton. Den anwesenden Journalisten steht Lewis Hamilton am Sonntag, 20. Oktober um 10:30 Uhr im Baden-Württemberg Center (4. Stock) bei einer Pressekonferenz Rede und Antwort.

    Mercedes-Benz und Hockenheim - das hat in der Vergangenheit oft gepasst.

    Mercedes-Benz und Hockenheim – das hat in der Vergangenheit oft gepasst“, sagt Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef. „Entsprechend möchten wir unseren Fans und Mercedes-Benz Kolleginnen und Kollegen bei unserem Heimrennen unweit von Stuttgart einen positiven Saisonabschluss bieten. Seit dem Auftaktrennen in Hockenheim im Mai bis jetzt, haben unsere erfolgshungrigen Mercedes Junioren eine starke Leistung gezeigt und bewiesen, dass sie reif sind für die DTM. Mit dem Abschlussrennen am Sonntag freuen wir uns gleichzeitig schon auf die Saison 2014, in der wir gestärkt und mit neuem Kampfgeist hervorkommen werden!“

    Platz drei verteidigen.

    Christian Vietoris ist mit 71 Punkten Dritter in der Fahrerwertung: „Die Saison hat für mich in Hockenheim mit meinem ersten Podiumsplatz in der DTM sehr gut begonnen und mein Ziel ist am kommenden Wochenende das DTM-Jahr genauso erfolgreich zu beenden. Ich bin derzeit Dritter in der Gesamtwertung und erfülle damit meine Zielsetzung, in diesem Jahr unter die Top-5 in der Fahrerwertung zu kommen. Jetzt möchte ich den dritten Platz natürlich beim Finale verteidigen, was angesichts der knappen Punkteabstände allerdings nicht einfach wird. Unsere letzten Ergebnisse entsprachen leider nicht unseren Ansprüchen und Erwartungen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir in Hockenheim wieder an der Spitze mitkämpfen können.“

    „An diesem Wochenende wird es besonders interessant sein, die Strategien der Teams zu beobachten, da wir zum ersten Mal auf einer Strecke fahren, auf der uns Renndaten der neuen Option-Reifen vorliegen. Das könnte zu spannenden Überlegungen für die Rennstrategie führen.“

    Erfolgserlebnis.

    Robert Wickens gewann im Rahmen der Formel 1 ein GP3-Rennen in Hockenheim: „Bei unserem Heimrennen in Hockenheim drücken uns besonders viele Fans und Mercedes-Benz Kollegen im Motodrom und auf der Mercedes-Tribüne die Daumen und feuern uns an. Leider konnte ich ihnen beim Auftaktrennen in dieser Saison kein gutes Ergebnis liefern – das Rennen war für mich schon nach wenigen Runden vorbei. Umso mehr werde ich mich beim Finale reinhängen, um den Zuschauern ein spannendes Rennen zu zeigen. Mein Ziel für diese Saison war es, konstant in die Punkte zu fahren und vielleicht sogar auf das Podium – mit drei Podestplätzen, darunter mein erster DTM-Sieg auf dem Nürburgring, ist mir dies gelungen. Jetzt möchte ich die Saison beim Finale mit einem weiteren Erfolgserlebnis abrunden.“

    Guter Kompromiss.

    Gary Paffett hat schon vier Mal in Hockenheim gewonnen (2004, 2009, 2010, 2012): „Hockenheim ist eine Strecke, die alle Fahrer und Teams sehr gut kennen. Der Kurs besteht hauptsächlich aus zwei gegensätzlichen Abschnitten: Im ersten Sektor kommt es auf eine möglichst gute Höchstgeschwindigkeit an, im zweiten Teil, dem Motodrom, benötigt man vor allem viel Abtrieb und hohe Kurvengeschwindigkeiten. Es ist also wichtig, einen guten Kompromiss zwischen möglichst viel Abtrieb und einem hohen Topspeed zu finden. In der Vergangenheit ist uns dies in Hockenheim meistens recht gut gelungen. Meine zehnte DTM-Saison verlief leider nicht immer wie erhofft, umso mehr möchte ich das Jahr in Hockenheim mit einem positiven Ergebnis abschließen, um mich dann in der Winterpause voll auf die neue Saison zu konzentrieren.“

    Ich freue mich auf das Finale in Hockenheim.

    Daniel Juncadella gewann vier Rennen der Formel 3 Euroserie in Hockenheim: „Ich freue mich auf das Finale in Hockenheim, bei dem stets viele Zuschauer an die Strecke strömen, um uns anzufeuern. Die Strecke bietet mit ihren langen Geraden und harten Bremspunkten einige gute Überholmöglichkeiten und ich hoffe, dass wir den Fans viel Action bieten können. Es ist das erste Mal, dass ich auf einer Strecke ein DTM-Rennen fahre, auf der ich bereits Rennerfahrung in meinem stern Mercedes AMG C-Coupé sammeln konnte. Der Kurs zählt zu meinen Lieblingsstrecken und ich war dort bislang in allen Rennserien schnell. Beim Saisonauftakt waren wir in diesem Jahr konkurrenzfähig und ich bin überzeugt, dass wir auch beim Finale gut abschneiden können und ich so zum Saisonabschluss ein weiteres gutes Ergebnis einfahren kann.“

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    Interessanter Kurs.

    Roberto Merhi fuhr beim Auftaktrennen in Hockenheim in die Punkte: „Hockenheim ist ein interessanter Kurs, auf dem vor allem der letzte Sektor Fahrer und Auto stark fordert. Um eine gute Rundenzeit zu erzielen, muss man im Kurven-Geschlängel des Motodroms schnell sein. Neben einem guten Topspeed und viel Abtrieb für den letzten Sektor kommt es in Hockenheim auch auf die Bremsen an. Mehrmals pro Runde gibt es harte Bremszonen, in denen man aus hohen Geschwindigkeiten stark abbremsen muss. Auch den Option-Reifen und DRS kommt beim Finale wieder große Bedeutung zu. In Hockenheim können wir bei den Option-Pneus erstmals auf die Daten eines kompletten Rennwochenendes zurückgreifen und DRS sollte auf den langen Geraden eine zusätzliche Überholhilfe sein. Mein Ziel ist es, mich im Qualifying zu steigern und die Saison in Hockenheim so zu beenden, wie ich sie dort begonnen habe – mit einem Punkteergebnis.“

    Ich habe gute Erinnerungen an mein DTM-Debüt in Hockenheim.

    Pascal Wehrlein belegte bei seinem DTM-Debüt in Hockenheim Platz elf: „Ich kann es kaum glauben, dass meine erste DTM-Saison nun schon fast vorbei ist. Ich habe gute Erinnerungen an mein DTM-Debüt in Hockenheim, bei dem ich meine ersten 18 Führungsrunden sammeln konnte und mit Platz elf nur knapp außerhalb der Punkteränge ins Ziel kam. Es wäre schön, wenn ich mir mit einem guten Ergebnis nachträglich ein kleines Geburtstagsgeschenk machen könnte. Denn Zeit zum Feiern bleibt mir am Freitag des Rennwochenendes in Hockenheim nicht. Ich werde mich mit meinen Ingenieuren auf das Training vorbereiten und früh ins Bett gehen, damit ich am Samstag fit für das große Finale bin. Die Geburtstagsfeier wird dann später nachgeholt.“

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